Job bei ehemaligem Deutschen Meister

Vorstand bestätigt: Tobias Schweinsteiger heuert bei Zweitligaverein an - Absage an FC Bayern

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Tobias Schweinsteiger kehrt nach Deutschland zurück.

Tobias Schweinsteiger wird nicht zum FC Bayern München zurückkehren. Jetzt ist klar: Er wechselt als Co-Trainer in die 2. Bundesliga.

Update vom 19. Juni 2019, 11.27 Uhr: Zukunft geklärt: Tobias Schweinsteiger hat einen neuen Job. HSV-Sportvorstand Jonas Boldt hat seine Verpflichtung als Assistent des neuen Cheftrainers Dieter Hecking beim Zweitligisten Hamburger SV bestätigt. „Er ist gerade dabei, seine Zelte abzubrechen. Und wenn alles passt, wird er morgen auf dem Platz stehen“, sagte Boldt am Mittwoch im HSV-TV am Rande des ersten Trainings der Hanseaten in der Saisonvorbereitung.

Der ältere Bruder von Weltmeister Bastian Schweinsteiger arbeitete zuletzt beim Zweitligisten FC Juniors OÖ, dem Ausbildungsclub des österreichischen Vizemeisters Linzer ASK. Sein Vertrag bei den Juniors lief eigentlich noch bis 2023. Weil es dort aber Umbesetzungen im Trainerstab gab, konnte er seinen Kontrakt vorzeitig auflösen und einen neuen Job annehmen.

Der 37-Jährige ist beim HSV der zweite Co-Trainer neben Heckings Dauerpartner Dirk Bremser. Er war früher unter anderem Stürmer des VfB Lübeck. Seinen Trainer-Einstand gab er beim FC Bayern. Mit der U17 wurde Tobias Schweinsteiger als Co-Trainer von Tim Walter, der jetzt beim VfB Stuttgart arbeitet, Deutscher Meister. Bastian Schweinsteigers Zukunft ist dagegen noch ungewiss.

Schlechte Karten für den FC Bayern? Ausgerechnet dieser Klub will Tobias Schweinsteiger

Update vom 17. Juni 2019, 8.15 Uhr: Neue Aufgabe für Tobias Schweinsteiger in einem Trainerteam? Nach Informationen der Bild soll der Hamburger SV an ihm interessiert sein. Dienstbeginn für Schweinsteiger im Volkspark könnte demnach schon am Donnerstag sein. Der neue HSV-Cheftrainer Dieter Hecking hätte nach Dirk Bremser damit seinen zweiten Assistenten.

Der 37 Jahre alte Tobias Schweinsteiger war früher Stürmer beim VfB Lübeck und arbeitete zuletzt beim Zweitligisten FC Juniors OÖ, dem Ausbildungsclub des österreichischen Vizemeisters Linzer ASK. Seinen Trainer-Einstand gab der Weltmeister-Bruder beim FC Bayern. Mit der U17 wurde Tobias Schweinsteiger als Co-Trainer von Tim Walter, der jetzt beim VfB Stuttgart arbeitet, deutscher Meister.

Schweinsteigers Vertrag bei den Juniors lief eigentlich noch bis 2023. Weil es dort aber Umbesetzungen im Trainerstab gab, konnte er seinen Kontrakt vorzeitig auflösen und einen neuen Job annehmen. Hecking wird seine Mannschaft am Mittwoch zu den ersten beiden Trainingseinheiten bitten. Erstes Testspiel der Hamburger ist am 29. Juni beim TSV Buchholz. Vom 8. bis 14. Juli reist der HSV ins Trainingslager nach Kitzbühel. Die Saison startet am 26. Juli.

Rückkehr zum FC Bayern? Tobi Schweinsteiger hört in Linz auf

Erstmeldung vom 15. Juni 2019, 6.18 Uhr: Nach einem halben Jahr ist das Kapitel Linz für Tobias Schweinsteiger schon wieder beendet. Der Bruder von Weltmeister Bastian war für die FC Juniors OÖ tätig, den Ausbildungsklub des Linzer ASK. „Mit der erfolgreichen Rückrunde hat sich auch unser Trainerteam in die Auslage gestellt. So wird Andreas Wieland künftig als Co-Trainer beim LASK fungieren. Durch seinen Weggang war dieses Erfolgsduo in der Form nicht mehr möglich", wird Klubmanager Fabian Zöpfl in der AZ zitiert: "Darüber hinaus liegen für Tobias Anfragen aus Deutschland vor."

Ursprünglich hatte der ehemalige Leader und Co-Trainer der Bayern-Amateure noch einen Vertrag bis 2023 in Oberösterreich. Nach dem Abgang von Tim Walter zu Holstein Kiel im vergangenen Sommer hatten die Roten keine adäquate Position im Verein frei und Schweinsteiger löste seinen Vertrag als Nachwuchscoach beim FCB Ende 2018 auf

U19 des FC Bayern bisher noch ohne Trainer

Kehrt der einstige Publikumsliebling der kleinen Bayern jetzt an seine alte Wirkungsstätte zurück? Am Freitag verkündete der Rekordmeister, dass Holger Seitz in die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums aufsteigt und der bisherige A-Junioren-Coach Sebastian Hoeneß die U23 übernimmt

Die Frage, wer die Hoeneß-Nachfolge in der U19 antreten wird, ließ der FC Bayern offen. Ist das die Chance für ein Schweinsteiger-Comeback an der Säbener Straße? Der ehemalige Mittelstürmer war von 2012 bis 2018 im Klub. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere wurde er 2015 zunächst Co-Trainer des neuen Stuttgart-Trainers Walter und gewann mit der U17 die Deutsche Meisterschaft. Walters Weg führte nach dem Titel zur zweiten Mannschaft und Schweinsteiger blieb seinem Mentor als Assistent treu.

2017 schloss Schweinsteiger den Trainerlehrgang für die A-Lizenz der UEFA ab. Angeblich war er nach dem heutigen PSG-Coach Thomas Tuchel erst der zweite Absolvent, der die Theorieprüfung ohne Fehler abgelegt hat

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