Er spielt 2. Liga

Wohl kein Bock auf FC Bayern: Jonas Hector verlängert beim 1. FC Köln

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Jonas Hector hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert.

Transfer geplatzt: Jonas Hector geht nicht zum FC Bayern München, der Interesse am Linksverteidiger gehabt haben soll. Er verlängert beim 1. FC Köln.

News vom 23. April 2018

Glaubt man den Transfergerüchten, so hätte Jonas Hector die Möglichkeit gehabt, in der kommenden Saison international zu spielen. Der FC Bayern München und Borussia Dortmund sollen Interesse am Linksverteidiger gehabt haben. Eine Ausstiegsklausel hätte ihm den Wechsel zu einem Top-Verein ermöglicht.

Nun scheint ziemlich wahrscheinlich, dass Hector demnächst in der 2. Liga kickt. Wie der 1. FC Köln am Montag via Twitter vermeldet, macht er von seiner Ausstiegsklausel keinen Gebrauch. Hector hat sogar seinen Vertrag bei den Geißböcken um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängert.

In einem Video, dass der 1. FC Köln bei Twitter hochgeladen hat, begründet Hector seinen Verbleib so: „Natürlich ist Köln die zweite Heimat geworden. Das steht außer Frage. Sonst würde ich auch solche Entscheidungen nicht treffen. Es geht ja in der Situation auch um meine Person und in welcher Situation ich glücklich bin. Und das bin ich hier. Ich fühle mich sehr wohl in der Stadt. Auch im Verein. Und ich habe letzte Woche meinen Vertrag verlängert. Das bedeutet natürlich, dass ich auch nächste Saison beim FC spielen werde.“

Hector betont außerdem: „Es wäre problemlos möglich gewesen, nach dieser Saison zu einem anderen Verein zu wechseln, aber für mich fühlte sich das nicht richtig an. Ich gehöre zum FC und will mit dem Team und unseren Fans im Rücken in der neuen Saison wieder voll angreifen.“

News vom 17. April 2018

Bayern oder Dortmund? Dortmund oder Bayern? Jonas Hector hat offenbar die Qual der Wahl. Will der Linksverteidiger in der nächsten Saison auch in der Bundesliga spielen, sollte er nicht beim 1. FC Köln bleiben. Deswegen spekulieren viele Medien schon, wo der Nationalspieler im nächsten Jahr kickt. Bekannt ist, dass Hector eine Ausstiegsklausel besitzt, die sagt, dass er für lediglich acht Millionen Euro wechseln dürfte, wenn die Kölner absteigen. Für wen und ob er sich entschieden hat, steht noch nicht offiziell fest. Nun hat der Kölner Stadt-Anzeiger geschrieben, dass der Linksfuß im nächsten Jahr für den BVB auflaufen soll. Die Borussen könnten trotz einer schwankenden Saison am Ende in der Champions League landen. 

News vom 16. April 2018

Die Zeichen stehen immer mehr auf Abschied bei Jonas Hector. Nicht nur, dass sein 1. FC Köln dem Abstieg entgegen taumelt, jetzt schlägt ihm auch noch Fan-Wut entgegen. Nach dem 1:2 bei Hertha BSC wollte sich der 27-jährige Nationalspieler dem aufgebrachten Anhang stellen, doch zu einer Konversation kam es nicht. Stattdessen schallten Hector üble Beschimpfungen entgegen. Als Hector sein Trikot den Fans zuwarf, wurde es ihm postwendend zurück geschmissen. Unter Tränen stapfte Hector, der seit 2010 für den FC spielt, in Richtung Kabine.

Sein Stand bei den Fans war nie der Beste, vor allem wegen seiner zurückhaltenden Art - vergrault ihn der Anhang nun endgültig? In Hectors Vertrag bei den Kölnern (läuft noch bis 2021) ist eine Ausstiegsklausel eingearbeitet, die es ihm im Falle eines Abstieges ermöglicht, für acht Millionen Euro zu wechseln. Neben dem BVB soll auch der FC Bayern interessiert sein. Schlägt der Rekordmeister jetzt zu? Offenbar soll Sportdirektor Hasan Salihamidzic schon vor einigen Wochen Kontakt zum Linksfuß aufgenommen haben.

News vom 30. März 2018

Zweite Liga statt FC Bayern? Jonas Hector könnte dem 1. FC Köln auch beim Abstieg treu bleiben. „Jonas hat letztes Jahr dem FC Barcelona abgesagt. Wenn er nun nach einem Abstieg gehen würde, wäre das das Normalste der Welt“, sagte Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck am Donnerstagabend bei einem Fan-Talk in Köln: „Aber es ist längst nicht klar, dass er geht.“ An Hector, der für eine fixe Ablöse von angeblich acht Millionen gehen dürfte, soll neben der FC Bayern auch Borussia Dortmund Interesse zeigen.

News vom 23. März 2018

Der Kölner Sportchef Armin Veh hat sich erstmals zu den Spekulationen rund um seinen wertvollsten Spieler geäußert. Es lägen keine offiziellen Anfragen für Jonas Hector oder einen anderen Spieler vor. Ohnehin sei momentan der falsche Zeitpunkt um sich mit Gerüchten zu beschäftigen.

„Jonas Hector ist mit Herz und Kopf beim 1. FC Köln und wird bis zum Schluss alles für die Mannschaft geben“, sagt Veh dem Express. Dieser berichtet auch, dass momentan alle Gespräche über Hectors Zukunft auf Eis gelegt sind, solange die sportliche Situation Kölns im nächsten Jahr nicht geklärt ist. 

Sollte Hector im Falle eines Abstiegs tatsächlich für sieben bis acht Millionen im Sommer auf den Markt kommen, würde es den, in Kölner Kreisen gut vernetzten Express, „nicht verwundern, wenn die Münchner am Ende auch den Zuschlag erhalten“.

News vom 22. März 2018

Mit dem zu 1899 Hoffenheim verliehenen Serge Gnabry und Leon Goretzka von Schalke 04 kommen im Sommer zwei der größten deutschen Talente zum FC Bayern. Offenbar streckt der Rekordmeister seine Fühler aber auch nach einem bereits gestandenen Bundesligaprofi aus, der im DFB-Team bereits seine Rolle gefunden hat. Nach Informationen des kicker mischen die Roten im Poker um Jonas Hector vom 1. FC Köln mit.

Der Linksverteidiger besitzt in der Domstadt zwar noch einen Vertrag bis 2021, dieser soll aber eine Ausstiegsklausel für den Abstiegsfall beinhalten. Sollten die vor den abschließenden sieben Saisonspielen fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz liegenden „Geißböcke“ zum sechsten Mal den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen, wäre der gebürtige Saarbrücker dem Bericht zufolge für eine festgeschriebene Ablöse zwischen sieben und acht Millionen Euro zu haben.

In unserer Übersicht bleiben Sie über die wichtigsten Transfergerüchte rund um den FC Bayern auf dem Laufenden.

Als Alaba-Backup eingeplant

Sportdirektor Hasan Salihamidzic soll bereits Kontakt zum Linksfuß aufgenommen haben. Allerdings hänge eine Verpflichtung Hectors nicht von der Zukunft des vom FC Barcelona umworbenen David Alaba ab. Vielmehr wäre der Confed-Cup-Sieger als Backup für den Österreicher eingeplant. Auch Juventus Turin und Borussia Dortmund sollen am heimatverbundenen Hector interessiert sein - zumindest beim BVB hätte der Kölner Führungsspieler deutlich bessere Aussichten auf einen Stammplatz.

Bei Bundestrainer Joachim Löw ist er schon jetzt über alle Zweifel erhaben. Nachdem Hector am 14. November 2014 beim 4:0 über Gibraltar in der EM-Quali erstmals den DFB-Dress überstreifte, verpasste er bis zu seinem Syndesmosebandriss im vergangenen Herbst nur drei Partien. Beim FC gilt Hector als unantastbar, wurde von Trainer Stefan Ruthenbeck zuletzt auch auf verschiedenen Mittelfeldpositionen eingesetzt. Auch seine schwere Verletzung, die ihn fast die komplette Hinrunde außer Gefecht setzte, gilt als einer der Gründe für den Schlamassel, in dem der Klub sportlich steckt. Ohne den Vize-Kapitän holten die Kölner in 14 Ligaspielen magere sechs Pünktchen.

Lesen Sie auch: Deutschlands WM-Kader 2018: Wer ist sicher dabei? Wer wackelt?

2009 absolvierte Hector bereits ein Probetraining beim FC Bayern, wie er im Interview mit 11Freunde verriet. Allerdings bei der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters, damals trainiert von Mehmet Scholl. Die Säbener Straße wäre also kein absolutes Neuland für ihn. Und ein paar Bayern-Spieler kennt er aus den Reisen zur Nationalmannschaft mittlerweile ja auch.

mg

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