Guardiola darf viel Geld in die Hand nehmen

Wiedersehen mit Pep? Dieser Bayern-Star soll (wieder) auf seiner Liste stehen

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Wildert Pep Guardiola bei seinem ehemaligen Rudel?

Ein Medium aus England bringt Thiago vom FC Bayern mit einem Wechsel zu Manchester City in Verbindung. Dort träfe er auf seinen ehemaligen Trainer Pep Guardiola.

News vom 16. April 2018

"Thiago - oder nix", ließ Pep Guardiola im Sommer 2013 die Bayern-Bosse wissen, welchen Spieler er sich als Strippenzieher im Mittelfeld wünsche. Sein Wille geschah, die Bayern holten Thiago Alcantara aus Barcelona an die Isar. Wie die Dailymail berichtet, soll Guardiola, inzwischen bei Manchster City gelandet, nun wieder den selben Wunsch hegen.

Der Katalane habe die Klubführung der Citizens informiert, einen Teil der im Sommer zur Verfügung stehenden Gelder in die Verpflichtung eines zentralen Mittelfeldakteurs zu verwenden. Hintergrund ist Guardiolas Wunsch das etwas in die Tage gekommene Zentrum des neuen englischen Meisters zu verjüngen und mit mehr Spielwitz auszustatten. Mit David Silva (32), Fernandinho (32) und Yaya Touré (34) haben gleich drei Mittelfeldspieler die Dreißiger-Marke schon hinter sich. Touré wird den Verein am Saisonende verlassen, Silva wohl etwas kürzer treten. Logisch, dass Pep da an Thiago denkt.

Der spanische Nationalspieler Thiago wäre wie gemacht für das dominante, ballbesitzorientierte Spiel, das Guardiola so liebt. Zudem pflegen Guardiola und sein ehemaliger Schützling dem Vernehmen nach ein enges Verhältnis, kennen sich gut aus ihrer gemeinsamen Zeit in Barcelona und München. Lange war Peps Bruder Pere sogar der Berater des 27-Jährigen.

Zwar ist noch nicht bekannt, wie Bayerns neuer Trainer Niko Kovac im Mittelfeld plant, die Schmerzgrenze des Vereins bei Thiago dürfte allerdings unabhängig davon astronomisch hoch liegen. Ein Faktum, dass Manchester City in der Vergangenheit jedoch nicht unbedingt von einem Transfer ihres Wunschspielers abgehalten hat. 

News vom 01. April 2018

Ein Aprilscherz? Offenbar nicht. Wie Don Balon berichtet, soll Thiago Alcantara die Bayern-Bosse gebeten haben, sich die Angebote für seine Person anzuhören, da er den deutschen Rekordmeister im Sommer verlassen könnte. 

Demnach hätte sowohl Real als auch Atletico Madrid Kontakt zu Vater und Berater Mazihno aufgenommen. Auch wenn er aus der Jugend des FC Barcelona stammt, könne er sich ein Engagement bei den Königlichen durchaus vorstellen, heißt es. Allerdings sei auch eine Rückkehr zum FC Barcelona oder ein Wechsel zu Pep Guardiola und ManCity möglich.  

Thiagos Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2021 und wurde im vergangenen Jahr erst verlängert. 

News vom 05. Januar 2018

Die Gerüchte um eine Rückkehr von Thiago Alcantara zum FC Barcelona scheinen sich weiter hartnäckig zu halten. Wie die spanische Zeitung Mundo Deportivo berichtet, soll es zwischen den Verantwortlichen des katalanischen Spitzenklubs und Thiagos Vater Mazinho ein Treffen gegeben haben. Laut dem Bericht soll es dabei allerdings um Thiagos jüngeren Bruder Rafinha, der selbst bei Barca unter Vertrag steht, gegangen sein. Allerdings habe man auch über Thiago selbst und seine eventuelle Rückkehr gesprochen. Der Sohn des brasilianischen Weltmeisters wurde in „La Masia“, der Jugendschmiede der „Blaugrana“ ausgebildet und wechselte 2013 für 25 Millionen Euro an die Säbener Straße. Damals konnte der FC Barcelona den Wechsel aufgrund einer Ausstiegsklausel gar nicht verhindern. Seine Liebe zu seiner Heimat hat der Ballkünstler aber nie verloren (siehe News vom 10. November 2017).

Während der FC Bayern in Katar für die Rückrunde schwitzt, absolviert der 26-Jährige gerade ein individuelles Rehaprogramm in München, nachdem er sich im Oktober einen Muskelteilriss im Oberschenkel zugezogen hatte. Hasan Salihamidzic konnte sich zuletzt „nicht auf einen Zeitpunkt festlegen“, was die Rückkehr des Mittelfeldspielers auf den Platz betrifft. In München besitzt Thiago noch einen Vertrag bis 2021 und hat mit den Bayern noch viel vor: „Ich bleibe so lange hier, bis ich mit dem FC Bayern die Champions League gewonnen habe“, verkündete der Spanier bei seiner Vertragsverlängerung im April.

News vom 10. November 2017

Bis 2021 läuft der Vertrag von Thiago beim FC Bayern noch - aber wird er ihn auch erfüllen? Im Gespräch mit dem spanischen Journalisten Francesc Garriga für das Radio-Format „El Club de la Mitjanit“ schwärmte der 26-Jährige jedenfalls von seiner Heimat. „Barcelona wird immer meine Heimat sein“, so Thiago. „Nicht nur weil ich den Klub liebe, sondern auch die Stadt. Ich werde für sie immer Liebe empfinden.“

Bedeutet das, dass er zum FC Barcelona zurückkehren möchte?  Ein Dementi lieferte der Mittelfeldstratege nicht, sagte stattdessen: „Ich bin sehr glücklich bei Bayern, aber im Fußball ändert sich vieles schnell – und alles kann passieren.“ Thiagos Marktwert liegt derzeit bei geschätzten 40 Millionen Euro.

Update vom 2. November 2017

Welche Spieler holt der Rekordmeister in der Winterpause? Vom 1. bis 31. Januar kann der FCB wieder neue Spieler verpflichten. Wir haben wieder alle aktuellen Transfergerüchte zum FC Bayern München zusammengefasst.

München - Er war Pep Guardiolas Wunschspieler (“"Thiago oder nix"): Im Jahr 2013 verpflichtete der FC Bayern Spielmacher Thiago Alcantara vom FC Barcelona. Mit 20 Treffern und 23 Torvorlagen unterstrich er seitdem oftmals seine Klasse. Nun aber berichtet Don Balon, dass Thiago gerne nach Katalonien zurückkehren würde. Nur ein wildes Gerücht - oder steckt mehr dahinter?

Was für das Transfergerücht um Thiago spricht

Der Spanier wurde in der legendären Jugendakademie „La Masia“ des FC Barcelona ausgebildet und gilt seiner fußballerischen Heimat im Camp Nou noch immer eng verbunden. Mit Barça erreichte er den größten Triumph seiner bisherigen Karriere: 2011 gewann er die Champions League mit dem Team. Zwar hat Mittelfeldstratege Andres Iniesta erst kürzlich seinen Vertrag in Barcelona auf Lebenszeit verlängert, doch mit 33 Jahren kommt der Spielmacher so langsam ins „Rentenalter“ eines Profifußballers. Thiago könnte ihm als Führungsspieler nachfolgen, der Platz wäre dann - anders als vor seinem Transfer nach München - frei für ihn. 

Der spanische Nationalspieler wäre allerdings nur „zweite Wahl“, denn eigentlich steht Philippe Coutinho ganz oben auf der Wunschliste des spanischen Serienmeisters. Da der FC Liverpool aber trotz lukrativer Angebote einen Transfer verweigerte und der Brasilianer noch bis 2022 an die Reds gebunden ist, könnte Thiago zum „Plan B“ für das offensive Mittelfeld werden

Was gegen das Transfergerücht um Thiago spricht

Neu ist das Gerücht nicht! Schon im Frühjahr gab es Spekulationen um eine Rückkehr Thiagos zum FC Barcelona. Es kam ganz anders: Der 26-Jährige verlängerte sogar seinen Vertrag bis 2021! Es gibt für den FC Bayern also gar keinen Grund, den Mittelfeldspieler vorzeitig gehen zu lassen und ihn an einen Konkurrenten im Kampf um die Champions League zu verkaufen. Damals sagte Thiago außerdem: „Meine Familie und ich fühlen uns in München sehr wohl. Hier passt einfach alles. Ich will mit dem FC Bayern auch in Zukunft viele Titel gewinnen.“

Zudem müsste der FC Barcelona angesichts der Vertragslaufzeit tief in die Tasche greifen. Im Frühjahr gab es bereits Spekulationen, dass die Münchner 90 Millionen Euro für den Edeltechniker verlangt hätten (geholt wurde er für lediglich 25 Millionen Euro). An der Forderung soll der Transfer letztlich gescheitert sein. Zwar liegt Thiagos Marktwert laut transfermarkt.de bei „nur“ 40 Millionen Euro, doch angesichts der astronomischen Ablösesummen für Ousmane Dembélé und Neymar im Sommer ist das deutlich unterbewertet. 

Auf dem Platz scheint Thiago wieder zu alter Stärke zu finden. Wirkte er unter Trainer Carlo Ancelotti noch lustlos, blühte er am vergangenen Spieltag regelrecht auf. „Großartige Stimmung“, schwärmte er am Samstag auf Twitter nach dem 5:0-Heimsieg über den SC Freiburg. Er durfte sich in der 63. Minute für das zwischenzeitliche 3:0 bejubeln lassen. Es war sein erster Saisontreffer. Auch gegenüber der Presse wirkte er geradezu euphorisch nach dem Erfolg: „Das Gefühl ist großartig. Wir sind als Mannschaft aufgetreten, wie wir es lange nicht mehr sind!“ So spricht doch niemand, der den Verein verlassen will - oder?! 

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