Stimmen zum Aufstieg der FC Bayern II

"Wir haben wieder ein Derby" - Hoeneß adelt Seitz

Otschi Wriedt spricht von einem seiner schönsten Momente seiner Karriere. Foto: Sven Leifer

Nach einer dramatischen Aufholjagd kehrt der FC Bayern II nach acht Jahren in die 3. Liga zurück. Die Stimmen zum Aufstieg aus dem Grünwalder Stadion.

Uli Hoeneß, Präsident FC Bayern über...

... die Bedeutung des Aufstiegs: Das gibt uns jetzt die Möglichkeit, bessere Spieler zu bekommen, die über die 3. Liga den Sprung schaffen. Die vierte Liga ist für talentierte Spieler schwer. 

... Otschi Wriedt: Wenn man so viel Tore schießt, ist man immer ein wichtiger Mann. 

... Alphonso Davies: Ein ganz toller Junge, der mir unheimlich gut gefällt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir mit ihm einen Spieler haben, der irgendwann in der ersten Mannschaft spielt. 

... über die Arbeit von Holger Seitz: Sehr gut, sehr unaufgeregt, sehr sachlich. Er ist ein sehr guter Mann. 

FC-Bayern-Kapitän Nicolas Feldhahn: 

Wir sind ganz gut reingekommen. Nach dem 1:1 haben die Wolfsburger immer weniger gemacht. Das 4:1 war fast zu früh, weil wir dann hintendrin standen. Wir hatten das nötige Glück heute. Unfassbar, ich bin immer noch ziemlich geflasht. Nach dem Schlusspfiff wusste ich gar nicht, was ab geht. Es kommt jetzt langsam an. 

Holger Seitz, Trainer FC Bayern II: 

Das ist der erste Moment, in dem ich etwas herunterfahren kann. Die Phase vom Schlusspfiff bis jetzt war ziemlich verrückt. Ich muss sagen, es ist ziemlich geil. Dass es so geil ist, hängt damit zusammen, dass es so eng am Limit ist. Wolfsburg hat uns alles abverlangt. Deswegen sind solche Spiele, auch von der Gefühlslage her, so intensiv. Ich glaube, dass wir am Ende verdient aufgestiegen sind. Ich vergesse aber auch Wolfsburg nicht, die eine herovrragende Saison gespielt haben. Sie sind hochverdient Meister geworden. So emotional toll es für uns ist, so bitter ist es für Wolfsburg. Das ist das brutale an der Relegation. 

Rüdiger Ziehl (Trainer VfL Wolfsburg):

Wir müssen einen Elfmeter kriegen. Ob er dann reingeht, ist eine andere Sache. Wir haben zu wenig aus dem Ballbesitz gemacht. Das ärgert mich. 

Hasan Salihamidzic, Sportdirektor FC Bayern:

Die Mannschaft ist immer etwas abhängig von den Säulen, die Erfahrung haben. Das hat man heute gesehen. Der Aufstieg ist wichtig. Die Jungs spielen jetzt gegen große Traditionsmannschaften wie Mannheim oder Rostock. Wir haben wieder ein Derby. Das sind tolle Spiele, in denen sich die Spieler entwickeln und wachsen. Es sind Gegner, die früher auch Bundesliga gespielt haben. Es ist eine große Aufgabe.

Doppeltorschütze Otschi Wriedt:

Wir haben alle ein überragendes Spiel gemacht. Jeder hat an den anderen geglaubt, auch beim 0:1. Wir haben nicht aufgesteckt. Das 0:1 war bitter, aber wir wussten, dass wir immer in der Lage sind, drei Tore zu erzielen. Es war wichtig, dass wir vor der Halbzeit noch das 1:1 und 2:1 gemacht haben. In der Halbzeit haben wir uns nochmal heiß gemacht. Das ist einer meiner schönsten Moment. Dass ich mit zwei Toren dazu beigetragen habe, macht es sogar noch etwas schöner. 

Julian Klamt, Spieler VfL WolfsburgII:

Es ist extrem bitter. Du spielst eigentlich eine super Saison und stehst am Ende mit leeren Händen da. Für die Meisterschaft kannst Du Dir nichts kaufen. Bayern hat extrem viel Druck gemacht. Unser Problem war mit Ball. Wir haben zu wenig gemacht, waren viel zu passiv und haben kaum Entlastung geschafft. Mit der Spielstärke der Bayern wird es dann schwer. Dann fällt einer rein, wir haben die Standards nicht gut verteidigt, dann fällt der zweite rein. In der zweiten Halbzeit wird es dann strittig. Ein Schiri mit Durchblick gibt Elfmeter. Es war ein klares Handspiel. Es ist extrem hart gelaufen für uns. 

Quelle: fussball-vorort.de

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