Kuriosum um Weltfußballer

Vulkan verhinderte irren Lewandowski-Wechsel - Englische Provinz statt Weltspitze?

Robert Lewandowski greift sich im Wiesn-Trikot des FC Bayern an den Kopf.
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Robert Lewandowski spielt seit 2014 beim FC Bayern.

Robert Lewandowski ist aktuell einer der weltbesten Fußballer des Planeten. Doch seine Karriere hätte auch anders verlaufen können, wäre ein Vulkan nicht ausgebrochen.

München - Vermutlich ist der Wert von Robert Lewandowski* für den FC Bayern* gar nicht genau zu beziffern. Legenden-Status hat der Pole aber spätestens vergangene Saison erreicht, als er den Uralt-Rekord von Gerd Müller mit seinen 41 Bundesliga-Treffern eliminierte.

Lewandowski wurde kürzlich zudem mit dem Golden-Shoe-Award, dem Preis für Europas besten Torjäger, ausgezeichnet. Außerdem ist der inzwischen 33-Jährige aktuell Weltfußballer und gilt als einer der Favoriten beim diesjährigen Ballon d‘Or. Man kann also mit Fug und Recht behaupten: Der FCB-Stürmer ist Weltkasse*!

FC Bayern: Vulkanausbruch verhinderte irren Lewandowski-Wechsel - Englische Provinz statt Weltspitze?

Doch fast hätte Lewandowskis internationale Karriere einen ganz anderen Weg genommen, wenn nicht ein spektakuläres Naturereignis dazwischen gefunkt hätte. Wir spulen zurück in das Jahr 2010. Lewandowski lief damals als talentierter Offensivspieler für Lech Posen auf. Einige Vereine aus Europas Top-Ligen hatten ihn auf der Liste.

Offenbar auch die Blackburn Rovers, die damals noch in der Premier League spielten. Lewy sollte auf die Insel fliegen, um sich dort das Trainingsgelände und die Stadt anzuschauen, wie er einst in einem Interview mit der Daily Mail verriet: „Der Flug war gebucht, aber wir konnten nicht los.“

Video: Lewandowski - Der Gewinner des Goldenen Schuh 2021

Der Grund: Der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island, der damals halb Europa mit einer riesigen Aschewolke beeinträchtigte und den Flugverkehr auf dem Kontinent fast zum Erliegen brachte. Also konnte Lewandowski nicht starten, der Deal mit Blackburn kam nicht zustande. „Hat es mein Leben verändert? Ja, vielleicht“, verrät er: „Wenn ich dorthin gegangen wäre, wäre ich vielleicht geblieben.“ Aktuell sind die Rovers englischer Zweitligist - weit entfernt von der Weltspitze, in der Lewandowski nun spielt.

Statt in der englischen Provinz landete Lewandowski damals wenig später bei Borussia Dortmund*. Dort spielte Lewy vier Jahre, entwickelte sich zu einem der besten Torjäger Europas, ehe er 2014 ablösefrei zum FC Bayern wechselte. Dort erfüllte er sich seinen großen Traum vom Titel in der Champions League und gewann 2020 das Triple.

Beim Rekordmeister* läuft sein Vertrag noch bis 2023. Immer wieder gab es Gerüchte um seinen Abschied. Doch aktuell sieht es so aus, als würde Lewandowski dem FC Bayern noch ein bisschen treu bleiben*. Daran wird vermutlich auch keine Naturgewalt etwas ändern können ... (smk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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