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Trotz Mané-Transfer: Hasan Salihamidzic will Gespräche mit Serge Gnabry „noch einmal vertiefen“

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Von: Antonio José Riether

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Mit Sadio Mané holte der FC Bayern eine Offensiv-Maschine. Gleichzeitig kämpft Hasan Salihamidzic noch um die Vertragsverlängerung von Serge Gnabry.

München - Aktuell bemühen sich die Verantwortlichen des FC Bayern darum, einen optimalen Kader für die Zukunft zu formen. Während Akteure wie Kingsley Coman, Thomas Müller oder Manuel Neuer ihre Arbeitspapiere in diesem Jahr verlängerten, zögern andere Spieler. Einer davon ist der deutsche Nationalspieler Serge Gnabry, hinter dessen Vertragsverlängerung noch ein Fragezeichen steht. Hasan Salihamidzic gab nun ein Update zu den Verhandlungen mit seinem Offensivspieler.

Serge Gnabry
Geboren: 14. Juli 1995 in Stuttgart
Position: Rechtsaußen
Vertrag beim FC Bayern bis: 30. Juni 2023
Länderspiele für Deutschland: 34 (20 Tore)

Hasan Salihamidzic stellt klar: „Mit Serge Gnabry hat der Mané-Transfer gar nichts zu tun“

Der Transfer von Sadio Mané ist in diesen Tagen in aller Munde. Kurioserweise hatte erst ein Treffen mit Serge Gnabrys Beratern das Interesse am Liverpool-Star angeheizt, wie Salihamidzic kürzlich erzählte. Bei dem Termin sei es sogar um eine eventuelle Verlängerung gegangen, die Bayern wollen Gnabry offenbar langfristig binden. Allerdings soll sich der 26-Jährige noch nicht entschieden haben, wie es zukünftig weiter geht.

Hasan Salihamidzic (l.) würde gerne mit Serge Gnabry verlängern.
Hasan Salihamidzic (l.) würde gerne mit Serge Gnabry verlängern. © MIS/imago-images

In einem Interview mit Sport Bild betonte der Sportvorstand nun, dass die Verpflichtung von Mané keine Reaktion auf Gnabys Zögern sei. „Mit Serge Gnabry hat der Mané-Transfer gar nichts zu tun. Wir wollen auf jeden Fall die Gespräche mit Serge noch einmal vertiefen, um zu sehen, ob er bereit ist, in dieser Transferperiode zu verlängern“, stellte der 45-Jährige klar. „Er ist ein deutscher Nationalspieler und passt wunderbar in unsere Mannschaft.“

FC Bayern: Brazzo will Gnabry „überhaupt keinen Druck“ machen - ablösefreier Abgang möglich

Vor einem Szenario fürchten sich die Bayern: Sollte Gnabry ohne Verlängerung noch ein Jahr bleiben und dann wechseln, wäre er in zwölf Monaten schon ablösefrei zu haben. „Wir wollen eigentlich nicht mit ihm ins letzte Vertragsjahr gehen, ohne von ihm zu hören, dass er bleiben will“, meint Salihamidzic, der bereits die unentgeltlichen Abgänge von David Alaba und Niklas Süle zu verantworten hat.

Bei Gnabry soll nun „überhaupt kein Druck aufgebaut werden“, gab der Bosnier zu verstehen. „Klar ist allerdings: Es wäre aus Sicht des Klubs nur fair, falls ein Spieler nicht verlängern möchte, dass wir uns darüber unterhalten, wie wir diese Situation für alle Beteiligten zufriedenstellend lösen können“. Transparenz und Ehrlichkeit sind scheinbar ein wichtiges Gut im Vertragspoker, den Brazzo gerne früher als später beenden würde - am liebsten mit einem positiven Ausgang für die Vereinsseite. Einen weiteren Spitzenspieler nicht halten zu können, oder gar ohne Ausgleichszahlung abzugeben, wäre besonders im Jahr nach der Pandemie fahrlässig. (ajr)

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