Auch ein Kollege wird bei PSG gehandelt

Neuer Wirbel um Bayern-Star Lewandowski? Berater war schon in Paris

FCB-Stürmer Robert Lewandowski gehört zum europäischen Geldadel - und befindet sich im Fokus von PSG
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FCB-Stürmer Robert Lewandowski befindet sich im Fokus von PSG.

Sollte Kylian Mbappé nach Spanien wechseln, würde Paris St. Germain liebend gern Robert Lewandowski verpflichten. Und es gibt noch einen weiteren, begehrten FC-Bayern-Star.

München – Das Transferfenster schließt am 31. August. Traditionell geht es in den letzten Tagen der Wechsel-Periode heiß her. Doch so wild wie aktuell waren die Gerüchte schon lange nicht mehr. Real Madrid hat 160 Millionen Euro als Ablöse für Kylian Mbappé (22) von Paris Saint-Germain geboten.

Diese erste Offerte hat PSG-Sportdirektor Leonardo als „nicht ausreichend, respektlos und illegal“ abgelehnt – der Poker aber geht weiter. Fakt ist: Der Vertrag des Franzosen läuft 2022 aus, danach fällt die Ablöse flach. Leonardo: „Falls Mbappé wechseln will, werden wir ihn nicht aufhalten. Aber er wird zu unseren Bedingungen gehen oder bleiben.“

FC Bayern: Lewandowski Wunschobjekt von PSG - Falls der eigene Starstürmer wechselt

Als möglichen Ersatz soll der Scheich-Club Robert Lewandowski* (32) ins Auge gefasst haben. Nach Informationen unserer Zeitung war Pini Zahavi (78), der Berater des Bayern-Stars, tatsächlich in den vergangenen Tagen in Paris. Kein unüblicher Vorgang, da der Israeli in ständigem Austausch mit PSG ist. Hauptsächlich geht es dabei um Paris-Star Neymar (29). In den Gesprächen zuletzt ist aber auch der Name Lewandowski gefallen. Allerdings: Die PSG-Bosse um Präsident Nasser Al-Khelaifi (47) sind sich darüber im Klaren, dass der FC Bayern nicht bereit ist, Lewandowski zu verkaufen. Der Vertrag des Weltfußballers läuft bis 2023. Die Bayern sprechen schon von einer Verlängerung des Arbeitspapiers, konkret ist das Thema aktuell aber nicht.

Auch über einen PSG-Wechsel von Kingsley Coman* (25) im Falle eines Mbappé-Abgangs wird in Frankreich spekuliert. Die Verhandlungen über eine Verlängerung seines 2023 auslaufenden Vertrags beim FC Bayern stocken seit Wochen. Das Angebot des Clubs war für Coman nicht zufriedenstellend. Weder in Sachen Gehalt noch in Sachen Laufzeit. Nach Informationen unserer Zeitung wurde dem Flügelspieler eine Verlängerung um zwei weitere Jahre bis 2025 angeboten.

Ein alter FCB-Bekannter nahm kürzlich Stellung zu den Gerüchten um einen Transfer von Mbappé:

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Die Coman-Seite inklusive Zahavi, der sich in der englischen Premier League um einen Verein umsieht, war davon ausgegangen, dem FC Bayern noch im Sommer ein Angebot eines interessierten Vereins vorlegen zu können. Das blieb aufgrund der hohen Ablöseforderungen, angeblich 90 Millionen Euro, aus. Coman wird nach Informationen unserer Zeitung in dieser Transferperiode nicht wechseln.

Der Siegtorschütze beim Triumph in der Champions League (Auslosung der Gruppenphase hier im Live-Ticker) gegen Paris will sich darauf konzentrieren, starke Leistungen auf dem Rasen zu bringen. Klar ist: Nach dem ablösefreien Wechsel von Barcelona-Urgestein Lionel Messi (34) nach Paris bahnen sich weitere Mega-Transfers im Sommer an. Nach der Verpflichtung von 117-Millionen-Mann Jack Grealish (25/Aston Villa) sucht Manchester City weiterhin einen Ersatz für den zum FC Barcelona abgewanderten Stürmer Sergio Aguero (33). Tottenhams Harry Kane (28) bleibt Transferziel Nummer eins. Da sich Kane aber zu den Spurs bekannte, könnte Cristiano Ronaldo (36/Juventus) eine Alternative werden. Der Vertrag des Portugiesen läuft 2022 aus.

Und Erling Haaland (21)? Der Stürmer, der 2022 für 75 Millionen Euro gehen kann, bleibt bei Dortmund. Laut Sport Bild hat Berater Mino Raiola (53) bei Gesprächen mit Chelsea Gehaltsvorstellungen von 50 Millionen Euro im Jahr für Haaland aufgerufen.

Der heiß gehandelte Pariser Thilo Kehrer wird unterdessen wohl nicht in München aufschlagen.

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