Ausgerechnet beim Lieblingsgegner

Friert Ribéry gegen Werder wieder nur auf der Bank?

Darf Ribéry in Bremen wieder nur zuschauen?
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Darf Ribéry in Bremen wieder nur zuschauen?

München - Franck Ribéry muss beim FC Bayern derzeit hinter Douglas Costa zurückstecken. Droht dem Franzosen auch gegen den Lieblingsgegner Bremen die Bank?

Für den FC Bayern ist es das Duell mit einem längst verschwundenen Meisterschaftskonkurrenten, für Franck Ribéry das Wiedersehen mit seinem Lieblingsgegner. Kein aktueller FCB-Star schoss für die Münchner so viele Tore gegen Werder wie der Franzose. Neun Mal traf Ribéry bereits gegen Bremen – für eine Einsatzgarantie reicht das bei Carlo Ancelotti trotzdem nicht. Darf Franck heute endlich ran?

„Er ist eine Option für Bremen“, sagte der Italiener lediglich. Am Fitnesszustand des 33-Jährigen scheitert ein Startelf-Einsatz jedenfalls nicht. „Franck ist in einer sehr guten Verfassung und hat keine Probleme. Er kann spielen“, so Ancelotti weiter, ehe er anfügte: „Das kann Douglas Costa aber auch.“ Der Costa, der in Freiburg eine ganz schwache Leistung ablieferte und auf ganzer Linie enttäuschte. „Im Training unter der Woche war er besser als in Freiburg“, schmunzelte Ancelotti. Was auch nicht wirklich schwer war…

Schon zum Ende des vergangenen Jahres vertraute der Coach dem Brasilianer, in Darmstadt und gegen Leipzig saß Ribéry auch nur auf der Bank. „Es ist immer schwierig für mich, Spieler draußen zu lassen“, betonte Ancelotti zwar. Doch warum der 57-Jährige zuletzt auf dem linken Flügel immer wieder auf Costa setzte, konnte oder wollte er nicht verraten. „Ich muss mich manchmal eben entscheiden, wen ich von Beginn an bringe und wer auf der Bank sitzt“, wich Ancelotti aus. „Ich richte unsere Aufstellung nicht nach dem Gegner, sondern nach der Verfassung meiner Spieler aus“, erklärte er. Ribéry ist fit, ran durfte er zuletzt trotzdem nicht. Der Filou kommt in zwölf Ligaspielen auf zwei Treffer und sechs Vorlagen. Und: Stand er auf dem Platz, siegten die Roten immer – mit Ausnahme des 0:1 in Dortmund. Von den fünf Partien ohne Ribéry gewannen sie dagegen nur zwei.

Sollte er heute in Bremen (15.30 Uhr, bei uns im Live-Ticker) zunächst wieder nur auf der Bank sitzen, droht ihm sogar die Zuschauerrolle über 90 Minuten. Denn Ancelotti kündigte am Freitag bereits an, dass er dem wieder fitten Kingsley Coman Spielzeit geben will. „Ich würde ihm gerne Einsatzminuten geben. Von Beginn an wird er nicht spielen, aber er ist eine gute Option“, so der Trainer über den seit Mitte November verletzten Flügelflitzer. Spannend ist die Frage, ob er ihn für oder statt Ribéry bringt…

Im zoomin.tv-Video: Außerhalb des Platzes durfte Ribery mit David Alaba zuletzt richtig Gas geben.

Video: snacktv

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