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Ivi und der Doc

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Mann des Abends: Ivica Olic. © dpa

München - Der goldene Torschütze wusste ganz genau, wem er zu danken hatte: Nach seinem entscheidenden Treffer zum 1:0 in der Champions League gegen Maccabi Haifa hielt sich Ivica Olic nur kurz vor der Fankurve auf, um dann den weiten Weg zur Bank des FC Bayern zu nehmen.

Nicht zu Trainer Louis van Gaal, nicht zu den Reservisten - sondern ab in die Arme des Vereinsarztes. Der “Doc“ war nach siebenwöchiger Verletzungspause sein Ziel. Hans-Wilhelm Müller- Wohlfahrt hatte ihn fit gemacht, ihn motiviert, ihm Mut zugesprochen. Und van Gaal in der Halbzeit davon überzeugt, Olic weiterspielen zu lassen.

Die Bayern in der Einzelkritik

“Er hat in der Pause zum Trainer gesagt: Ivica kann noch“, sagte Olic. “Ich habe gesagt: Ich fühle mich gut. Ich will noch ein Tor schießen.“ Überglücklich wirkte der 30 Jahre alte Kroate nach der mauen Partie, der ersten von Beginn an seit seinem ausgeheilten Muskelbündelriss. Mit seinen agilen Antritten belebte der Fleiß- Fußballer das Spiel der Bayern, den Treffer allerdings hatte er in erster Linie Mario Gomez zu verdanken. Den Schuss des deutschen Nationalstürmers aus 20 Metern konnte Haifas Torwart nur abprallen lassen, und Olic stand goldrichtig. Am Tag nach dem Erfolg regierte dann die Müdigkeit - der mangelnden Fitness wegen: “Ich habe total schwere Beine. Ich muss jetzt erst wieder in einen Rhythmus kommen“, sagte Olic am Donnerstag.

dpa

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