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NFL-Spiel in München: Müller will Brady-Foto machen - Ordner greifen ein

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Von: Philipp Kuserau

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Thomas Müller und Ehefrau Lisa blieben noch länger auf dem Platz, um ein Foto von Tom Brady zu bekommen.
Thomas Müller und Ehefrau Lisa blieben noch länger auf dem Platz, um ein Foto von Tom Brady zu bekommen. © IMAGO/kolbert-press/Christian Kolbert

Die NFL war zu Besuch in München. Thomas Müller wollte Superstar Tom Brady aus nächster Nähe beobachten – hatte dabei aber so seine Schwierigkeiten.

München – Football-Mania in München! Am Sonntag ging das erste offizielle NFL-Spiel in der Münchner Allianz Arena über die Bühne. Die Tampa Bay Buccaneers mit Mega-Star Tom Brady gaben sich vor knapp 70.000 Fans die Ehre gegen die Seattle Seahawks. Und dem größten Quarterback der NFL-Geschichte schien der Nachmittag in Fröttmaning auch gut gefallen zu haben. „Das war einer meiner größten Momente in meiner Karriere! Das muss einiges heißen, wenn es von einem kommt, der seit 23 Jahren in der Liga ist. Für ein reguläres Saisonspiel waren die Fans unfassbar. Vielen Dank dafür“, sagte Brady im Anschluss an den 21:16-Sieg seiner Bucs zu den Journalisten.

Bayern-Stars beobachten Brady aus nächster Nähe

Zu Fans wurden am Sonntag auch die Stars des FC Bayern um Thomas Müller. In der Regel sind sie es, die am Wochenende vom Publikum in der Arena bejubelt werden. Doch um Brady einmal live in Aktion zu sehen, schlüpften sie diesmal in die Rolle der Fans. Neben Müller und seiner Ehefrau Lisa, die sich zuletzt verliebt auf der Tribüne zeigten, ließ sich mit Serge Gnabry, Leroy Sané, Alphonso Davies, Jamal Musiala und Eric Maxim Choupo-Moting reichlich Bayern-Prominenz blicken. Auch die Ex-Bayern David Alaba und Mats Hummels waren vor Ort und wollten sich das Football-Spektakel nicht entgehen lassen.

Vor allem Müller hatte es als bekennender NFL-Liebhaber auf Brady abgesehen. Als es rund eine Stunde vor Spielbeginn zum Aufwärmen ging, hatten sich die Bayern-Spieler an der Seitenlinie die besten Zuschauerplätze gesichert. Und Müller nutzte seine Chance! Denn während Gnabry und Musiala bereits frühzeitig den Platz verließen, verweilten der Weilheimer und seine Frau noch 20 Minuten länger auf dem Rasen, um ein Foto von Brady aus nächster Nähe zu bekommen.

Serge Gnabry (Mitte), Thomas Müller und Ehefrau Lisa wollten Tom Brady aus nächster Nähe beobachten.
Serge Gnabry (Mitte), Thomas Müller und Ehefrau Lisa wollten Tom Brady aus nächster Nähe beobachten. © IMAGO/kolbert-press/Christian Kolbert

Als Brady den Rasen betritt, wird Müller von Ordnern weggeschoben

Müllers Geduld sollte sich schließlich auszahlen. Kurios: Als Brady zum Aufwärmen den Rasen der Allianz Arena betrat, herrschten strengste Sicherheitsvorkehrungen. Selbst Müller wurde von Ordnern weggeschoben – keiner sollte dem Football-Altmeister zu nahe kommen und ihn beim Warmmachen stören.

Für Müller und seine Kollegen aus dem Bayern-Kader ging es nach dem NFL-Match übrigens noch nach Frankfurt. Dort sammelte sich die DFB-Delegation, um am Montag zur WM-Vorbereitung ins Trainingslager in den Oman zu fliegen. Ob Müller beim am Mittwoch anstehenden Testspiel gegen den Oman sein Comeback feiern kann, ist noch nicht ganz sicher. Nach wochenlanger Verletzungspause gab es von dem Weilheimer zuletzt jedoch ein positives Signal. (kus)

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