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Beckenbauer hofft noch: Mit Ribéry wird alles gut

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Franck Ribéry (l.) und Arjen Robben. Wenn sie Seite an Seite spielen, zittert die Liga
Franck Ribéry (l.) und Arjen Robben. Wenn sie Seite an Seite spielen, zittert die Liga © dpa

München - Franz Beckenbauer fehlt die Dominanz im Spiel des FC Bayern. Aber der scheidende Präsident bleibt geduldig, weil er davon überzeugt ist, dass mit Franck Ribéry alles gut wird.

„Sie spielen nicht dominant“, kritisierte der „Kaiser“ im Experten-Talk „Sky90“:  „Und zwar schon seit Monaten, das ist sehr auffällig. Man versucht zwar im Ballbesitz zu bleiben, das gelingt auch. Aber das

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Spiel nach vorne ist mangelhaft. Es ist nicht das, was man sich vom FC Bayern vorstellt. Das ist auch nicht der FC Bayern. So, wie er sich präsentiert hat: Ängstlich, die Verantwortung von sich schiebend.“

Für Beckenbauer steht und fällt fast alles mit dem französischen Spielmacher. „Ich warte immer noch auf Ribéry. Meine Hoffnung ist Ribéry. Die Mannschaft spielt dann ganz anders, wenn der Ribéry auf dem Platz ist. Jeder Einzelne spielt ganz anders, bewegt sich anders, läuft anders.“

Ribéry hat seit Monaten Probleme mit der Patellasehne und fällt voraussichtlich noch einige Spieltage aus. Ein Einsatz zum Ende der Hinrunde ist laut Manager Uli Hoeneß aber denkbar. So lange muss Beckenbauer noch warten...

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Trainer Louis van Gaal will Beckenbauer aber nicht für die Misere verantwortlich machen. Stattdessen nimmt er die Spieler in die Pflicht: „Das Problem ist keine Systemfrage: Eine gute Mannschaft muss zwei, drei Systeme spielen können.“ Auch der Vorstand bekommt sein Fett weg: „Ich vermisse Zé Roberto. Das ist ein kreativer Spieler. Auch Lucio ist nicht mehr da. Ich hätte ihn gerne noch da. Er ist jetzt weg.“

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Und so wartet Beckenbauer auf das Comeback des zuletzt dauerverletzten Ribéry. Ein Trainer-Wechsel kommt für ihn vorerst nicht in Frage, vor allem nicht vor dem Champions-League-Spiel gegen Maccabi Haifa in dieser Woche. „Sollte man in der Champions League ausscheiden, wird man bis zur Winterpause gehen und dann analysieren und sich zusammensetzen, wie es weitergeht“, kündigt er an: „Und dann wird man eine Lösung finden.“

tz 

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