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Plan: Toni geht, Miguel kommt

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Frostige Zeiten: Alle Zeichen bei Luca Toni stehen auf Abschied. © getty

München - Das Verhältnis zwischen Louis van Gaal und Luca Toni scheint am Ende. Der Bayern-Trainer legt dem Italiener einen Wechsel nahe. Es soll zu einem Tauschgeschäft kommen.

Es war ein Bild, das vielen Anhängern des FC Bayern in der Seele weh getan haben muss. Ihr Sturmstar, Fan-Liebling und Bundesliga-Torschützenkönig saß eingehüllt in einer dicken Jacke gegen Maccabi Haifa in der Champions League auf der Tribüne.

Die Tage des Italieners beim FC Bayern scheinen gezählt. Geht es nach Trainer Louis van Gaal, wird es den berühmten Ohrschrauber-Torjubel im Dress des FC Bayern nicht mehr geben.

Die aktuelle Transferbörse des FC Bayern

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Nach dem Spiel gegen Maccabi Haifa sagte der Holländer gegenüber „ran“:  „Der Spieler hat selbst angegeben, dass er weg will. Okay, dann muss er sich einen anderen Klub suchen, denke ich.“

Die Gerüchteküche läuft inzwischen heiß. Offenbar steht ein Wechsel zum FC Valencia im Raum. Laut dem spanischen Radiosender Cadena Ser sind sich Toni und Valencia bereits einig. Die Bayern sollen dagegen im Tausch Valencias Rechtsverteidiger Miguel bekommen.

Beim FC Bayern herrscht nach Luca Tonis Trainer-Kritik dagegen Eiszeit. Ein Vereinswechsel kommt für Bayern-Manager Uli Hoeneß derzeit trotzdem nicht in Frage: „Im Moment haben wir keine Transferzeit, die ist im Januar“, sagte er bei „Sky“. Hoeneß hofft, dass sich die Beziehung zwischen Toni und van Gaal wieder entspannt. Unter Männern könne man sich entschuldigen, betont der Manager. „Wenn das passieren würde, dann gibt es eine Chance“, hofft Hoeneß. 

Die Strafakte des FC Bayern

Klarer fallen die Worte von van Gaal aus: „Natürlich habe ich einen Einfluss, aber der Vorstand wird das entscheiden“, erklärte der Niederländer.

Scheint so, als stehen alle Zeichen auf „Arrivederci“.

cse

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