Ungeimpfter Nationalspieler infiziert

Corona-Fall Kimmich: Diese Regeln gelten jetzt für den Bayern-Star

Joshua Kimmich schaut ungläubig.
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Joshua Kimmich wird den Klassiker gegen den BVB verpassen.

Joshua Kimmich ist nicht geimpft und hat sich nun mit dem Coronavirus infiziert. Wie geht‘s jetzt weiter mit dem Mittelfeldstar des FC Bayern München? Ein Überblick.

München - Nun hat er sich also angesteckt! Joshua Kimmich, Deutschlands vermutlich bekanntester Ungeimpfter, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das ist per se schon mal schlecht, weil die Delta-Variante als besonders aggressiv gilt. Insofern ist zu hoffen, dass der 26-Jährige einen milden Verlauf erfährt.

Auf der anderen Seite verpasst der Mittelfeld-Star des FC Bayern auch wichtige Partien. Allen voran das Bundesliga-Topspiel zwischen dem Rekordmeister und Borussia Dortmund am 4. Dezember. Denn aller frühestens kann Kimmich in 14 Tagen aus der häuslichen Isolation raus.

Wann und ob die Debatte um den Impfzauderer nachlässt, wird die Zukunft zeigen. Denn Kimmich gilt nicht sofort nach dem Ablauf der 14 Tage als genesen. So geht es mit dem FCB-Star jetzt weiter.

Kimmich hat Corona: Ab wann kann sich der FCB-Star Freitesten?

Wie inzwischen hinlänglich bekannt ist: Joshua Kimmich ist nicht geimpft. Er kann die Isolation bei asymptomatischem Krankheitsverlauf demnach frühestens 14 Tage nach Erstnachweis des Erregers beenden. Ein negativer PCR- oder Antigentest ist hierfür notwendig. Der FC Bayern muss also nicht nur im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Samstag, sondern auch beim Klassiker in Dortmund beim BVB am 4. Dezember auf seinen Mittelfeldregisseur verzichten.

Zum Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona am 8. Dezember könnte Kimmich zurückkehren. Allerdings nur, sofern er in Isolation keine Symptome aufweist. In solch einem Fall kann sich der Bayern-Profi frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden freitesten.

Kimmich hat Corona: Ab wann besitzt der FCB-Star den Genesenen-Status?

Der Nationalspieler gilt nicht unmittelbar nach dem Ende der Quarantäne als genesen. Sein positiver PCR-Test muss mindestens 28 Tage zurückliegen und es dürfen keine Symptome mehr vorliegen. Kimmich besitzt den Genesenen-Status demnach frühestens kurz vor Weihnachten - wenn die Fußball-Bundesliga Winterpause macht.

Muss sich Kimmich nun nicht mehr impfen lassen?

Trotz Infektion kommt Kimmich auf Dauer nicht um den Corona-Piks herum, sofern er zu der Gruppe der Geimpften und Genesenen gehören möchte. Denn liegt der Nachweis der Infektion mehr als sechs Monate zurück, wird der Bayern-Profi nicht mehr als genesen angesehen. Dann empfiehlt das Robert Koch-Institut eine Impfstoffdosis. Ende Mai könnte die Debatte um Deutschlands wohl berühmtesten Ungeimpften also neu aufkommen. Bundestrainer Hansi Flick hatte allerdings zuletzt aus einem persönlichen Gespräch mit Kimmich berichtet, wonach dessen Tendenz zum Impfen gehe. (smk/dpa)

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