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Kahn vermisst Erfolgsdenken bei den Bayern-Spielern

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Oliver Kahn: „Es sind allein die Spieler und der unbedingte Wille zum Sieg.“
Oliver Kahn über die Krise beim FC Bayern: „Es sind allein die Spieler und der unbedingte Wille zum Sieg.“ © dpa

München - Oliver Kahn prägte den Satz „Eier, wir brauchen Eier“. Diese scheinen dem FC Bayern in dieser Saison zu fehlen. Kahn vermisst heuer beim FCB „ein Team, das heiß und geil ist“.

„Ich habe so das Gefühl, dass die alte Dominanz, das Selbstvertrauen, das Mia-san-mia-Gefühl abhandengekommen sind“, schreibt Kahn in der „Bild“-Zeitung. Er müsse sich fragen, ob jeder Bayern-Spieler dieses Erfolgsdenken in sich hat.

Bewegende Momente: Oliver Kahn nimmt Abschied

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Kahn sieht nicht Trainer Louis van Gaal als Schuldigen des Pleite-Starts: „Da geht es nicht um irgendein System oder ums Training. Es sind allein die Spieler und der unbedingte Wille zum Sieg. Dann musst du als Trainer nur noch die Stellschrauben stellen.“

Pfaff: Fehler von Klinsmann ausbaden

Auch Jean-Marie Pfaff, Bayerns zweite große Torwart-Legende, nimmt Coach van Gaal in Schutz: „Der neue Trainer ist ein guter Mann“, sagt er der „Bild“-Zeitung. Aber van Gaal müsse jetzt die Fehler der vergangenen Saison - also seines Vorgängers Jürgen Klinsmann - ausbaden. Als Beispiel führt er Michael Rensing an: Rensing als Nummer 1 zu setzen sei für Pfaff nicht nachvollziehbar - „Das war zu früh. Aber dafür muss man sich erst bewiesen haben. Die nötige Erfahrung kriegst du nicht auf der Bank“, so Pfaff zur „Bild“.

len

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