1. meine-anzeigenzeitung
  2. Sport
  3. FC Bayern

Heynckes wehrt sich gegen Klinsmann

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Jupp Heynckes
Jupp Heynckes wehrt sich © dpa

München - Jupp Heynckes hat sich gegen eine von Jürgen Klinsmann bei „stern TV“ geäußerte Vermutung zur Wehr gesetzt.

Klinsmann hatte spekuliert, Heynckes habe nicht nur zufällig bei dessen letztem Spiel vor der Entlassung als Trainer des FC Bayern München auf der Tribüne der Allianz Arena gesessen. “Wer mich kennt, weiß, dass ich so etwas nie tun würde“, beteuerte Heynckes am Wochenende nach dem 2:1-Sieg mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister zum Bundesliga-Saisonabschluss gegen den VfB Stuttgart.

Der 64-jährige Heynckes hatte am 25. April beim 0:1 gegen Schalke auf der Ehrentribüne zugeschaut. Er habe sich wegen einer mehrere Wochen zuvor ausgesprochenen privaten Einladung seines Freundes und Bayern-Managers Uli Hoeneß hin mit seiner Frau in München aufgehalten, beteuerte Heynckes.

Die aktuelle Transferbörse des FC Bayern: Wer könnte kommen, wer gehen?

Strecke

“Natürlich kann man das nicht glauben“, hatte Klinsmann die Darstellung der Bayern-Führung und auch seines Trainer-Kollegen angezweifelt. Zwei Tage nach dem Spiel wurde Klinsmann entlassen, Heynckes sprang als Retter ein. “Dass die Ereignisse sich überschlugen, war nicht abzusehen“, betonte Heynckes. Hätte Klinsmann mit Bayern gegen Schalke gewonnen, wäre es auch nicht dazu gekommen.

Hoeneß berichtete am Wochenende, dass er Klinsmann schon nach dem 0:4 in der Champions League in Barcelona in einem Vier-Augen-Gespräch mitgeteilt habe, dass es bei einer weiteren Niederlage “für ihn eng werden“ würde. Den Auftritt von Klinsmann bei “stern TV“ verurteilte Hoeneß: “Wenn du geschwiegen hättest, wärst du Philosoph geblieben“, sagte der Bayern-Manager zu dem Auftritt, den er selbst aber nicht gesehen habe. Dies hätte Klinsmann befolgen sollen.

Jürgen Klinsmanns Scheitern in Bildern

Strecke

Auch interessant

Kommentare