Swansea-Trainer über die Bayern-Leihgabe 

Vernichtendes Urteil für Renato Sanches: „Nicht die geringste Chance auf die WM“

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Renato Sanches

Swansea-Coach Carlos Carvalhal glaubt nicht an eine WM-Teilnahme von Bayern-Leihgabe Renato Sanches. Auch die walisischen Medien treffen ein vernichtendes Urteil.

München - Er war der jüngste Spieler, der jemals in einem EM-Finale eingesetzt wurde. Im zarten Alter von 18 Jahren stand Renato Sanches sogar in der Startaufstellung von Portugal beim EM-Finale 2016 gegen Frankreich in Paris. 79 Minuten lang beackerte der defensive Mittelfeldspieler seine Gegenspieler und machte dabei den Eindruck, dass er in seinem Leben nie etwas anderes gemacht hat, als Superstars wie Antoine Griezmann den Ball abzuluchsen.

Vor dem Fernseher freuten sich damals wohl auch die Bayern-Fans auf den lediglich 1.76 Meter großen Sanches, denn zu diesem Zeitpunkt stand schon fest, dass der Deutsche Rekordmeister das portugiesische Ausnahme-Talent für 35 Millionen Euro Ablöse an die Säbener Straße holen wird. Knapp zwei Jahre später ist von dieser Freude lediglich Ernüchterung geblieben. 

WM-Teilnahme für Sanches? „Nicht die geringste Chance“

Sanches spielte eine nahezu unterirdische erste Saison in der Bundesliga, ehe er zum walisischen Erstligisten Swansea City ausgeliehen wurde, um Spielpraxis zu sammeln. Doch auch dort konnte der Portugiese bisher nicht überzeugen und erntete für seine Leistungen jetzt scharfe Kritik von mehreren Seiten.

Besonders bitter ist dabei sicherlich die Aussagen, die von seinem eigene Trainer und Landsmann Carlos Carvalhal kamen. Der 52-Jährige sagte im Hinblick auf eine potenzielle WM-Teilnahme von Sanches: „Ich denke er hat nicht die geringste Chance auf eine WM-Teilnahme, ich habe ihm gesagt er soll sich keine Hoffnungen machen.“

Walisische Medien verhöhnen den Youngster

Neben dieser harten, aber wohl auch realistischen Aussage über seine WM-Chancen, bekommt Sanches auch viel Gegenwind aus den walisischen Medien. So schrieb das Portal walesonline in einem vernichtenden Artikel über den Youngster: „In den zwölf Spielen, die er für Swansea absolviert habe, ist ihm kein Tor gelungen, keine Vorlage geglückt, nicht mal einen Torschuss hat er abgefeuert, geschweige denn irgendeine positive Spielszene kreiert. Ganze 16 Prozent seiner Flanken sind angekommen, schlappe 58 Prozent beträgt seine Zweikampfquote, 13 von 15 Kopfballduellen hat er verloren. Sein Preis pro Spiel beträgt aktuell rund 550.000 Euro, knapp 10.000 Euro pro Minute, weil er ja fast nie durchgespielt hat.“

Es herrschst also eine zermürbende Stimmung im Umfeld des 20-Jährigen, der in diesem Sommer wieder zurück nach München kommen wird, die die ohnehin schon schwere Situation für Sanches wohl noch unangenehmer machen könnte. In seiner aktuellen Form wird der Mittelfeldspieler es sehr schwer haben, sich beim Deutschen Rekordmeister als Rotations-Spieler zu etablieren, geschweige denn sich in die erste Elf zu spielen.

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fd

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