Der deutsche Spieler im Porträt

Serge Gnabry: Alle Infos zum deutschen Offensiv-Star des FC Bayern – Spielerprofil, Karriere, Erfolge

Serge Gnabry von München in Aktion
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Serge Gnabry von München in Aktion

Der Offensivspieler des FC Bayern München spielte in den vergangenen zwei Jahren eine entscheidende Rolle in der deutschen Fußballnationalmannschaft, dabei war eine solche Karriere zunächst nicht absehbar.

München – Die Saison 2021/2022 begann für den FC Bayern München erfolgreich und ihr Offensiv-Star Serge Gnabry spielte dabei eine wichtige Rolle. Der Außenstürmer ist bei seinem Verein fest gesetzt.

Der Fußballspieler Serge Gnabry: Der Beginn seiner Laufbahn

Serge Gnabry wurde am 14. Juli 1995 in Stuttgart geboren und wuchs in der 30 Kilometer entfernten Gemeinde Weissach auf. Beim Gemeindeverein TSV Weissach begann der Fußballspieler im Alter von vier Jahren seine Laufbahn bei den Junioren. Bis 2006 durchlief Serge Gnabry die verschiedensten Vereine, darunter die Stuttgarter Kickers. Diese Station war das Sprungbrett für seinen Wechsel zum VfB Stuttgart. Nach sechs Jahren wechselte der Fußballspieler im Jahr 2011 zum Jugendverein des englischen Erstligisten FC Arsenal London.

2012 gab Serge Gnabry sein Profidebüt beim FC Arsenal im Spiel gegen Norwich City. In der 82. Minute wechselte ihn sein damaliger Trainer Arsene Wenger für Aaron Ramsey ein. Bis 2016 absolvierte der Fußballspieler gerade mal zehn Partien und im Alter von 21 Jahren zeichnete sich noch keine erfolgreiche Profikarriere ab.

2016 kehrte Serge Gnabry zurück nach Deutschland und absolvierte 27 Bundesligapartien für den SV Werder Bremen. Aufgrund einer Verletzung fiel der Fußballspieler für einen Monat aus, entwickelte sich jedoch zum Leistungsträger seines Vereins.

Serge Gnabry: Durchbruch seiner Vereinskarriere

Aufgrund seiner starken Leistungen verpflichtete der FC Bayern München Serge Gnabry im Jahr 2017 für acht Millionen Euro. Zunächst wurde der Fußballspieler noch für eine Saison an die TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen, wo er in 22 Bundesligaspielen zehn Tore erzielte. Am 01. September 2018 debütierte Serge Gnabry beim FC Bayern München im Spiel gegen seinen ehemaligen Jugendverein VfB Stuttgart. Seine guten Leistungen sorgten dafür, dass er zum Nachfolger des ehemaligen Bayern-Stars Franck Ribery wurde. Fans des FC Bayern München wählten Serge Gnabry zum Spieler der Saison 2018/2019.

Seine starken Leistungen zogen einige Erfolge und Titel mit sich, darunter folgende:

  • Deutscher Meister 2019, 2020 und 2021
  • FIFA-Klub-Weltmeister 2020
  • Champions-League-Sieger 2020
  • UEFA Super-Cup-Sieger 2020
  • DFB-Pokal-Sieger 2019 und 2020
  • DFL-Supercup-Sieger 2018, 2020 und 2021

Der Sieg der Champions League 2020 markierte den bisherigen Höhepunkt in der Karriere des 1,76 Meter großen Offensivspielers. In diesem Jahr gewann der Fußballspieler das Triple mit seinem Verein, also den Ligatitel, den Ligapokal und die UEFA Champions League. Serge Gnabrys Vertrag beim FC Bayern München läuft bis 2023. Sein Jahresgehalt beläuft sich auf 9 Millionen Euro.

Serge Gnabry spielte erstmals als U16-Spieler bei der deutschen Fußballnationalmannschaft. Sein Debüt gab er im Jahr 2011. Es folgten Aufstiege bis in die U21-Auswahl. 2016 spielte Serge Gnabry in der Olympia-Auswahl Deutschlands und sicherte sich die Silbermedaille. Deutschland verlor das Finale gegen Brasilien. Trotz dieser Niederlage bewährte sich der Fußballspieler und erzielte sechs Tore in sechs Spielen.

Beim 8:0-Erfolg der deutschen Fußballnationalmannschaft über San Marino absolvierte Serge Gnabry 2016 seine erste Partie für die erste Auswahl der deutschen Mannschaft. Dabei erzielte er drei Tore. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 verpasste der Offensivspieler aufgrund einer Verletzung. Deutschland schaffte es als amtierender Fußball-Weltmeister nicht über die Gruppenphase hinaus.

Bei der EURO 2020, die aufgrund der Corona-Pandemie erst 2021 stattfand, sicherte sich Serge Gnabry einen Stammplatz. Er nahm seine übliche Position als Außenstürmer ein. Deutschland erreichte mit vier Punkten das Achtelfinale als Gruppenzweiter, das das Team vom ehemaligen Bundestrainer Joachim Löw mit 0:2 gegen den späteren Finalisten aus England verlor.

Die bisherige Bilanz des Stürmers beläuft sich auf 19 Tore aus 29 Spielen für die deutsche Fußballnationalmannschaft (Stand 20. September 2021).

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