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Shaqiri als linker Verteidiger vor Weltkarriere?

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Als Linksverteidiger stärker? Xherdan Shaqiri © dapd

München - Ist Bayern-Neuzugang Xherdan Shaqiri in der Offensive falsch? Nun entfacht ein prominenter Mitspieler des FC Basel eine unerwartete Diskussion. Geht der FC Bayern darauf ein?

Der FC Bayern hat sich die Dienste von Xherdan Shaqiri gesichert. Im Sommer streift der "Kraftwürfel" das Münchner Trikot über - und soll mit seiner Vielseitigkeit neuen Schwung in die Offensive bringen. Der 20-Jährige fühlt sich nach eigener Aussage auf der Zehnerposition am wohlsten, kann aber auch links wie rechts als Flügelstürmer agieren.

Ein Noch-Teamkollege hat aber eine ganz andere Idee. Alexander Frei, ehemaliger BVB-Stürmer und jetzt beim FC Basel aktiv, erklärt via Kicker: "Er hört das nicht gerne, aber ich sage ihm immer: Auf dem rechten Flügel wirst du eine gute Karriere machen. Entscheidest du dich aber dafür, linker Verteidiger zu spielen, wird dir eine Weltkarriere gelingen."

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Ob auch Jupp Heynckes & Co. diesen Gedanken im Kopf haben? Eher nicht. Schließlich wurde Philipp Lahm vor der Saison auf die linke Seite versetzt, weil der Nationalspieler dort als stärker eingeschätzt wird. Doch auf der Rechtsverteidigerposition konnten bisher weder Rafinha noch Jerome Boateng restlos überzeugen. Vielleicht lässt sich Heynckes die Anregung ja mal durch den Kopf gehen.

Das Zeug, sich durchzusetzen, hat Shaqiri allemal, glaubt Basel-Kollege Marco Streller. "Er ist ein Top-Shot in Europa", schwärmt er im Kicker. "Er spielt sehr spektakulär, er macht schöne Tore. Er ist eine Attraktion. Und er hat das Potenzial für Bayern. Mit dem Jungen können sie nichts falsch machen."

Bevor Shaqiri die Seiten wechselt, müssen die Bayern aber noch auf ihn als Gegenspieler aufpassen. Schließlich trifft der deutsche FCB am Mittwoch im Champions-League-Achtelfinale auf den schweizerischen FCB. Streller glaubt, dass die Bayern unsicher sind. Schließlich hat Basel immerhin Manchester United ausgeschaltet.

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Deswegen teilt Streller keineswegs die Einschätzung von - so die Interview-Frage - 98% der Deutschen, dass Bayern den FC Basel packt. "Ich glaube", so Streller, "dass Manchester United nach der Gruppenauslosung auch diesen Gedanken hatte wie die 98 Prozent. Ich glaube, dass Bayern auch zu den zwei Prozent gehören, die sich nicht so sicher sind. Wer vier Punkte gegen United holt wie wir, der darf auch ein bisschen Respekt einfordern."

Diesen Respekt bringt das Sturm-Duo schließlich auch für den FC Bayern auf - und vor allem für deren Macher Uli Hoeneß. "Das war ja auch mal ein normaler Klub, bis Uli Hoeneß daraus einen Weltverein gemacht hat."

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