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Flick stellt Müller für die WM auf – und verteilt ein Extra-Lob

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Von: Philipp Kuserau

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Thomas Müller beim Länderspiel gegen England im September 2022
Thomas Müller spielt in den WM-Plänen von Hansi Flick eine wichtige Rolle © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

Bei der Kader-Präsentation des DFB für die WM 2022 hebt Hansi Flick die Personalie Thomas Müller extra hervor und nennt auch einen Comeback-Termin.

München - Endlich ist die Katze aus dem Sack! Am Donnerstagmittag stellte Hansi Flick seinen DFB-Kader für die WM 2022 vor und sorgte mit der ein oder anderen Personalentscheidung durchaus für eine Überraschung. So dürfen sich Youngster wie Armel Bella-Kotchap (FC Southampton) oder der erst 17-jährige Youssoufa Moukoko (Borussia Dortmund) über ihre erste Teilnahme bei einer Weltmeisterschaft freuen. Die Nominierungen von Mario Götze (Eintracht Frankfurt) und Niclas Füllkrug (Werder Bremen) waren vorab ebenfalls nicht sicher.

Flick erläutert Comeback-Plan von Müller

Enttäuschung herrschte dagegen bei Routiniers wie Mats Hummels und Marco Reus (beide BVB). Vor allem Hummels hatte sich Chancen auf einen deutschen Kaderplatz ausgemalt und nannte die Entscheidung des Bundestrainers anschließend als „eine der größeren Enttäuschungen“ seiner Karriere. Reus macht noch immer sein lädierter Knöchel zu schaffen.

An Erfahrung wird es der deutschen Mannschaft bei dieser Weltmeisterschaft dennoch nicht mangeln. Denn mit Kapitän Manuel Neuer (36 Jahre) und Thomas Müller (33) sitzen zwei absolute DFB-Urgesteine mit im Flieger nach Katar. Müllers Heilungsprozess in der Adduktorenmuskulatur scheint positiv zu verlaufen. Der Weilheimer sendete zuletzt selber ein positives Signal. Bei der Kader-Bekanntgabe am Donnerstag äußerte sich auch Flick zu Müller und stellte sogar ein Comeback beim letzten Testspiel vor der WM gegen den Oman am 16. November in Aussicht.

Flick über Müller: „War noch nie so gut vorbereitet“

Flick erwartet Müller „mit einer guten Fitness“ zum Vorbereitungsstart vor dem großen Turnier. Obendrauf gab es noch ein Extra-Lob vom Bundestrainer. „Ich bin überzeugt davon, dass er noch nie so gut vorbereitet war auf eine WM“, betonte Flick im Rahmen der Kader-Vorstellung. Damit dürfte der DFB-Trainer richtig liegen, immerhin erklärte Müller bereits vor der Saison, sich mit speziellem Training auf die WM vorzubereiten.

Im letzten Bundesliga-Spiel des FC Bayern vor der WM wird Müller jedenfalls nicht im Kader stehen. FCB-Trainer Julian Nagelsmann stellte bereits zu Beginn der Woche klar, dass er beim 33-Jährigen kein Risiko eingehen wolle. Müllers Fokus richtet sich nun also voll und ganz auf die WM im Wüstenstaat - das Turnier, auf das er seit Monaten hingearbeitet hat. (kus)

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