Ex-Nationalspieler Hamann über den "Paulaner Fantraum"

Mit den FCB-Stars am Ball: So klappt's!

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Die FCB-Fußballer und Basketballer suchen Verstärkung

München - Fußball gegen Basketball: Wer sind die besten Bayern am Ball? Diese Frage wird der anstehende „Paulaner Fantraum“ klären! Die Fans der Münchner können dabei sein.

Fußball gegen Basketball: Wer sind die besten Bayern am Ball? Diese Frage wird der anstehende „Paulaner Fantraum“ klären! Denn bei „Fußball vs. Basketball“ treten Profis beider Abteilungen in zwei Teams gegeneinander an. Die drei Disziplinen: Fußball, Basketball und Maßkrugstemmen. Das Beste: Die Bayern-Stars werden von einigen ihrer Anhänger unterstützt. Denn Profis und Fans spielen bei diesem Paulaner Fantraum, der Ende des Jahres stattfinden wird, gemeinsam in einem Team. Alle Interessenten können sich online auf www.paulaner-fantraeume.de für eines der beiden Teams registrieren und vorstellen. In einem Auswahlverfahren werden die glücklichen Gewinner ermittelt. Und dann heißt es: Gemeinsam mit den Idolen das Trikot überstreifen und für den Sieg kämpfen. Der ehemalige FCB-Basketballstar und heutige U14-Coach Steffen Hamann wird die Spieler für das „Team Basketball“ casten und ins Finale führen. Im Interview spricht Hamann über das besondere Event.

Herr Hamann, Sie werden beim Paulaner Fantraum „Fußball vs. Basketball“ das Basketballteam trainieren – und treffen dann auf die Fußballstars Ihres Vereins.

Hamann: Stimmt. Und ich freue sehr mich auf das Duell! Nachdem ich meine Profikarriere beendet habe, bin ich ja auf die Trainerseite gewechselt und nun für die U14 des FCB-Basketball zuständig. Jetzt bin ich auf diese zusätzliche Aufgabe gespannt. Ich denke, das wird wirklich eine tolle Sache: Wann sonst haben Fans die Möglichkeit, Zeit mit ihren Vorbildern oder Idolen zu verbringen, dasselbe Trikot überzustreifen und gemeinsam aufs Feld zu gehen?

Was erwarten Sie von den Bewerbern für Ihr Basketballteam?

Hamann: In allererster Linie: Spaß! Und dann wäre es natürlich von Vorteil, wenn sie ganz gut im Basketball, Fußball und vielleicht auch Maßkrugstemmen wären… (lacht). Aber hauptsächlich geht es darum, dass alle eine gute Zeit haben. Dann bin ich mir sicher, dass wir die Fußballer schlagen werden.

Apropos: Für wen wird‘s einfacher: Die Fußballer, die im Basketball ranmüssen, oder die Basketballer, die sich im Fußballspielen beweisen sollen?

Hamann: Ich denke, dass ein kleiner Vorteil bei den Basketballern liegt. Es haben einfach die meisten als Kind mit dem Fußballspielen begonnen. Gerade in Deutschland ist das ja weit verbreitet. Da wird nach der Schule losgezogen und einfach ein wenig gekickt. Und auch als Basketballprofis haben wir hin und wieder eine Fußballeinheit eingebaut. Einfach zum Spaß.

Unter den FC-Bayern-Fußballern gibt es aber auch den ein oder anderen, der ganz gut im Körbewerfen ist.

Hamann: Stimmt! Es gibt einige, die sich sehr für Basketball interessieren. Die Fußballprofis sind eigentlich immer auf dem neuesten Stand, was die Basketball-Abteilung betrifft. Und wenn man sich mal trifft, sei es an der Säbener Straße, oder in der Stadt, wird sich immer ausgetauscht.

Das beste Beispiel sind Sie und Bastian Schweinsteiger. Ihre Freundschaft hält bis heute.

Hamann: Stimmt. Man kann sagen, dass wir uns dank des FC Bayern München kennengelernt haben. Basti hat sich schon immer für Basketball interessiert und von Anfang an einige unserer Spiele – damals noch in der zweiten Liga – besucht. So haben wir uns kennengelernt und sind Freunde geworden.

Dank des Paulaner Fantraums haben die Bayern-Anhänger die Möglichkeit, ihren Idolen ganz nah zu sein. Erinnern Sie sich auch an eine Begegnung, mit einem Ihrer früheren Idole?

Hamann: Ja, da gab es wirklich eine Begegnung. Als Kind war ich ein großer Fan des ehemaligen Basketballnationalspielers Kai Nürnberger. Damals spielte er bei Bamberg und hatte sogar ein eigenes Sportgeschäft. Dort bin ich fast jeden Nachmittag vorbeigegangen und habe gehofft, ihn zu treffen. Zwei, drei Mal hat es geklappt. Für mich war das damals ein absoluter Ansporn und mit ein Grund, warum ich Profi geworden bin.

Interview: Lena Meyer

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