Bayern-Basketballer verlieren den Auftakt in der Königsklasse

Euroleague-Start: FCB-Baskets kassieren heftige Klatsche

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Petteri Koponen & Co. hatten keine Chance

Das hatten sich die FCB-Baskets sicher anders vorgestellt. Zum Auftakt der Euroleague-Saison setzte es eine bittere Klatsche.

München - Den Einstand in Europas Königsklasse hatten sich die Bayern-Basketballer sicher anders vorgestellt. Zum Start in die Euroleague kassierten die FCB-Baskets am Donnerstag im Audi Dome eine heftige Klatsche. Das Team von Dejan Radonjic verlor gegen den türkischen Erstligisten Efes Istanbul deutlich mit 71:90 (37:44).

FCB-Kapitän Danilo Barthel versuchte sich bei Telekom Basketball an einer Erklärtung: „Wir haben Istanbul viel zu viel gegeben. Wir waren nicht körperlich genug, haben in der Verteidigung nicht gut ausgesehen. Und dann schwindet das Selbstvertrauen.“ FCB-Neuzugang Derrick Williams stand noch nicht im Münchner Kader. Geschäftsführer Marko Pesic dazu: „Er ist noch nicht ganz fit, aber auf einem sehr guten Weg. Vielleicht spielt er am Sonntag gegen Braunschweig.“

Die ersten Minuten auf europäischem Parkett gestalteten sich vielversprechend. FCB-Topscorer Nihad Djedovic (17) & Co. starteten konzentriert und temporeich. Die Gäste aus Istanbul hielten zwar dagegen, hatten aber ein paar Ballverluste. Und so gingen die Roten zunächst in Führung (14:9). Doch Efes ließ sich nicht so schnell abschütteln. Die Bayern verloren ihren Rhythmus etwas und so trennte beide Teams Ende des ersten Viertels nur ein Punkt (19:18 aus FCB-Sicht).

Istanbul erwischte den besseren Start in den zweiten Abschnitt. Die Bayern taten sich vor allem aus der Distanz schwer. Efes ging in Führung, baute diese immer weiter aus (41:31). Doch die Münchner gaben nicht so schnell auf. Mit 37:44 ging es für sie in die Kabine.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief dann allerdings alles andere als gut. Während die Gäste nun so richtig aufdrehten und nahezu jeder Wurf aus der Distanz saß, lief bei den Roten gar nichts mehr. Die Führung der Türken wuchs immer weiter (65:45). Besonders Shane Larkin und Adrien Moerman machten den Münchnern das Leben schwer. Ende des dritten Viertels lagen die Bayern mit 21 Punkten mehr als deutlich zurück (51:72).

Es wurde nicht besser. Den Münchnern gelang es nicht einmal mehr, Ergebniskosmetik zu betreiben. Am Ende setzte es eine 71:90-Niederlage. Barthel: „Man muss positiv bleiben. Zum Glück kommt das nächste Spiel ja schnell.“ Der nächste Euroleague-Gegner ist Panathinaikos Athen. Und eines ist klar: Leichter wird es nun nicht.

Lena Meyer

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