FCB-Hallenfrage: Sedlmayer- und Olyhalle?

Hereinspaziert: Die altehrwürdige Rudi-Sedlmayer-Halle wurde für die Sommerspiele 1972 gebaut – als Basketball-Spielort
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Hereinspaziert: Die altehrwürdige Rudi-Sedlmayer-Halle wurde für die Sommerspiele 1972 gebaut – als Basketball-Spielort

München - Die FC-Bayern-Basketballer brauchen dringend eine Halle. Also was tun? Das Motto lautet: Zurück in die Zukunft! Alles deutet auf die gute, alte Rudi-Sedlmayer-Halle hin.

Vize Bernd Rauch brennt’s unter den Fingernägeln. Der Grund: Die Bayern-Baskets brauchen dringend eine Halle! Das Olympia-Eisstadion wird ja zu eng (mit dem erhofften Aufstieg) – und logisch: die Spielstätte ist ein ganz, ganz wichtiger Baustein im ganzen Projekt. Also was tun? Zurück in die Zukunft!

Alles deutet auf die gute, alte Rudi-Sedlmayer-Halle hin. Wobei im Moment gilt da: eher alt als gut – der Basketballtempel von Olympia ’72 ist in die Jahre gekommen. Will heißen: Die Halle müsste saniert werden, wenn die Bayern dort spielen wollen. Von zwei Millionen Euro ist die Rede, um Sicherheitsvorkehrungen und Brandschutz auf den neuesten Stand zu bringen.

Aus diesem Grund wird noch gegrübelt an der Säbener Straße. Sollen wir oder sollen wir nicht? Fest steht: Das Thema wird bereits mit der Stadt München diskutiert – und eine Entscheidung seitens der Bayern ist wohl in den nächsten Tagen, spätestens kommende Woche zu erwarten. Dann würde das Thema auch bei der Stadt in den oberen Etagen, also KVR und Politik, konkret diskutiert werden.

Warum so eilig? Mitte März müssen die Bayern ihren Lizenzantrag an die BBL stellen. Mit drin stehen muss auch ein Spielort – es können aber auch zwei Hallen angegeben werden. FCB-Geschäftsführer Thomas Oehler zur tz: „Es ist möglich, dass wir primär in der Rudi-Sedlmayer-Halle spielen, die Kracher gegen Berlin zum Beispiel, die mehr Leute anziehen, aber in der Olyhalle austragen.“ Entscheiden sich die Bayern für die Doppellösung?

Es spricht vieles dafür. Der Olympiapark will mit dem FCB zusammenarbeiten. Ein durchgehender Spielbetrieb ist nur deshalb nicht möglich, weil die Olyhalle zur Playoff-Zeit im Mai 2012 seit Jahren ausgebucht ist. Zudem ist die 7000 Zuschauer fassende Rudi-Sedlmayer-Halle zu klein für Duelle gegen Berlin oder Bamberg. Die Bayern-Baskets haben es ja schon geschafft, die Olympiahalle für das Spiel gegen den Zweitligisten Würzburg mit 11 200 Zuschauern zu füllen. Keine Frage also, dass das gegen Top-Erstligisten auch geht.

Aber Doppellösung hin oder her, die Bayern brauchen eine Lösung – und zwar bald. Weil es nicht bloß um ein paar Spiele geht, sondern um ein ganzes Projekt.

lop, hei

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