Kämpfer Greene: "Licht am Ende des Tunnels"

Demond Greene hat selbst bei der knallharten Reha Spaß
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Demond Greene hat selbst bei der knallharten Reha Spaß

München - Demond Greene wird nicht umsonst "Krieger" genannt. Trotz seiner brutalen Verletzung hat der FC-Bayern-Basketballer immer wieder an das Comeback geglaubt. Es hat sich gelohnt.

Sie nennen ihn nicht umsonst den Krieger… Wir sehen Bayern-Basketballer Demond Greene. Den Star, der sich so brutal verletzte, dass manche Beobachter schon vom Karriere-Ende geredet haben. Er selber hat immer ans Comeback geglaubt – auch wenn’s so aussah, als ob das erst in der kommenden Saison was werden würde. Er hat geschuftet für seinen Körper. Und: Es hat sich gelohnt.

Greene, Hamann, Wyrick: Fotos aus dem Lazarett

Greene, Hamann, Wyrick: Fotos aus dem Lazarett

Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Demond Greene, Steffen Hamann und Beckham Wyrick schuften fürs Comeback. Wir zeigen die Bilder aus dem Lazarett. © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Demond Greene © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Demond Greene © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Demond Greene © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Demond Greene © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Demond Greene © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Demond Greene © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Steffen Hamann © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Steffen Hamann © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Steffen Hamann © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Steffen Hamann © sampics
Greene, Hamann, Wyrick: Schuften fürs Comeback
Beckham Wyrick © sampics

Wahrscheinlich kann Greene noch in dieser Spielzeit wieder angreifen! „Ich bin sehr optimistisch, dass es diese Saison noch klappt“, sagte Greene der tz. Und: „Ich werde alles daran setzen, in der ProA noch die ein oder andere Partie zu spielen. Der Doc und meine Physios sagen mir jedes Mal, dass ich vom Zeitplan wesentlich schneller bin als so manch anderer. Es tut gut, endlich wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen.“

Bereits am Mittwoch wurde Greene vom Arzt freigesprochen. Will heißen: Er darf mehr oder minder alles tun, was der Fuß erlaubt. „Ich kann jetzt wieder angreifen“, so Greene. „Ich werde jetzt anfangen, leicht zu joggen und die ein oder anderen Sprünge in die Übungen einzubauen. Ich hoffe nur, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich wieder trainieren kann.“

Dass Greene jetzt wieder so reden kann: Es ist die Erlösung nach der schweren Zeit. Beim dritten Saisonspiel gegen Hannover hatte er sich einen Achillessehnenriss zugezogen. Alles deutete darauf hin, dass er diese Saison nicht mehr aufs Parkett zurückkehren würde. Aber Greene stieg bereits eine Woche nach der OP in die Reha ein – und er hielt den Kontakt zu den Mannschaftskameraden. Bei so gut wie jedem Heimspiel fieberte er von der Bank aus mit. Und anstatt in der Rehapraxis zu trainieren, schleppte er Physio Jörg Schmiedhold in die Halle und machte seine Übungen an der Seitenlinie, während die Kollegen trainierten.

Jetzt, so schaut’s aus, wechselt Greene bald selber wieder aufs Feld. Und Trainer Dirk Bauermann ist glücklich. Der sonst so taktierende und vorsichtige Coach ist davon überzeugt, dass Greene es diese Saison noch packt. „Demond ist ein Kämpfer, ein Krieger“, so Bauermann, „er brennt natürlich darauf, wieder zu spielen. Und zum jetzigen Zeitpunkt sieht es auch ganz danach aus, dass es noch für das ein oder andere Spiel in der ProA klappt.“

Übrigens: Bereits ins Team zurückgekehrt ist Beckham Wyrick. Der Ami wird auch wieder an diesem Sonntag beim Spiel in Heidelberg (17 Uhr) mit von der Partie sein. Wyrick hat in der Woche gut trainiert und bemerkte dabei, dass er seinen „Fuß nun nicht mehr im Hinterkopf“ habe. Zum Glück…

J. Carlos Menzel Lopez

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