Ecclestone: 2012 keine Formel 1 in den USA

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Bernie Ecclestone.

Austin - Das für 2012 geplante Formel-1-Rennen in den USA soll laut Bernie Ecclestone wieder aus dem Kalender gestrichen werden.

 “Ja, wird es sicher, hundertprozentig“, sagte der Geschäftsführer der Formel 1 der “Press Association“ auf die Frage, ob das Rennen im texanischen Austin in Gefahr sei, abgesagt zu werden. Ecclestones Drohung kommt unmittelbar nach den Stopp der Bauarbeiten an der neuen Strecke.

Bernie Ecclestone: Seine besten Sprüche

Bernie Ecclestone: Seine besten Sprüche

Bernie Ecclestone
“Ich denke, wenn die Leute 100 werden, dann sollten sie anfangen, über die Pension nachzudenken. Ich bin da aber nicht sicher.“ (Formel-1-Chef Bernie Ecclestone) © dpa
Bernie Ecclestone
“Am Morgen nach meinem Tod - und die ersten zwölf Exemplare gehen ans Finanzamt.“ (Ecclestone auf die Frage, wann seine Autobiographie erscheint) © dpa
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“Wenn ich mitten in einem Grand Prix sterben würde - kein Problem! Mir wäre aber lieber, wenn es erst nach dem Zieleinlauf passiert.“ (Ecclestone über den Tod) © dpa
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“Ich denke, mit Demokratie bringt man den Laden nicht zum Laufen.“ (Ecclestone über sein Geschäftsprinzip) © dpa
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“Ich würde auch als Blumenhändler versuchen, so gut wie möglich abzukassieren. Doch mein Herz hängt am Motorsport.“ (Ecclestone zum selben Thema) © dpa
Bernie Ecclestone
“Wir sind nicht so etwas wie die Mafia, sondern wir sind die Mafia.“ (Ecclestone über seine langjährige Zusammenarbeit mit dem damaligen Weltverbandschef Max Mosley) © dpa
Bernie Ecclestone
“Warum sollte ich Bodyguards nehmen? Von der einzigen Person, die mich unter Druck setzt, bin ich jetzt geschieden.“ (Ecclestone in Anspielung auf die Trennung von seiner Frau Slavica) © dpa
Bernie Ecclestone
“Ich liebe es, nach Japan zu fliegen! Dort sind alle so groß wie ich.“ (Ecclestone vor einer Reise zum Japan-Grand-Prix) © AFP
Bernie Ecclestone
“Das einzig Gute an Olympia ist die Eröffnungs- und die Schlussfeier. Das ist eine tolle Show. Ansonsten ist es völliger Quatsch.“ (Ecclestone am Dienstag zu den Olympischen Spielen 2012 in seiner Heimatstadt London) © AFP
Bernie Ecclestone
“Bei manchen Auslaufzonen geht einem das Benzin aus, bevor man in die Streckenbegrenzung kracht.“ (Ecclestone zur verbesserten Sicherheit auf Formel-1-Strecken) © AFP
Bernie Ecclestone
“Ich würde versuchen, eine 18-jährige Freundin zu finden.“ (Ecclestone auf die Frage, was er machen würde, wenn er noch mal 22 Jahre alt wäre) © dpa

Die Arbeiten würden solange ausgesetzt, bis ein Vertrag fertig sei, der das Rennen 2012 auf dem Circuit of The Americas (COTA) zusichere, war in einer COTA-Pressemitteilung erklärt worden. Ecclestone erklärte unterdessen, dass der ursprüngliche Kontrakt mit Tavo Hellmund's “Full Throttle Productions Company“ kürzlich wegen Vertragsbruchs aufgelöst worden sei. Dieser hatte eigentlich die Rechte als Gastgeber für das Rennen.

Stattdessen habe er Verhandlungen mit den Streckengründern aufgenommen, so Ecclestone. Von der COTA fehle aber noch eine entsprechende Garantie. Die Entscheidung, ob das für den 18. November 2012 vorgesehene Rennen tatsächlich über die Bühne geht, soll nun der Motorsport-Weltrat der FIA bei seiner Sitzung am 7. Dezember fällen.

Zuletzt fand 2007 in den USA ein Formel-1-Rennen statt. Gefahren wurde damals in Indianapolis. 2013 soll erstmals auf einem Stadtkurs vor der Skyline von New York gefahren werden.

dpa

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