"Herzlichen Glückwunsch, Sebastian!"

Ferrari-Teamchef gratuliert Vettel schon

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Stefano Domenicali

Berlin - Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hat Sebastian Vettel schon vor dem möglichen vierten Formel-1-Titel an diesem Sonntag gratuliert und einen Vergleich zur Michael Schumachers Ära bei der Scuderia gezogen.

„Sebastian erinnert mich oft an die guten alten Zeiten mit Michael bei uns hier bei Ferrari“, sagte Domenicali in einem Interview der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstag).

Viele Leute hätten immer behauptet, dass das Team und das Auto den Unterschied machten und Schumacher deshalb so stark sein konnte. „Das ist absolut richtig, aber es ist nicht alles. Michael war immer in der Lage, die Resultate zu liefern, das war entscheidend.“ Der Rekordchampion hatte im Ferrari von 2000 bis 2004 fünf Titel in Serie geholt. Vettel besitze wie Schumacher die Fähigkeit, Grenzen zu verschieben, meinte Domenicali.

Dass Red-Bull-Star Vettel nach 2010, 2011 und 2012 auch in diesem Jahr die WM gewinnt, daran hegt Domenicali nicht den Hauch von Zweifeln. „Verdient oder nicht? Er hat es auf jeden Fall erreicht. Also: Herzlichen Glückwunsch, Sebastian!“, gratulierte er via FAZ. Sein Top-Pilot Fernando Alonso hat vor dem Großen Preis von Japan in Suzuka 77 Punkte Rückstand. Wird der Spanier höchstens Neunter am Sonntag (Start 08.00 Uhr/RTL und Sky) und Vettel gewinnt, ist der 26 Jahre alte Heppenheimer vorzeitig Weltmeister.

dpa

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

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