Ende März geht‘s los

Vier Wochen vor F1-Start: Mick Schumacher sitzt daheim und darf nicht zum Auto - „Es ist alles sehr schwierig“

Mick Schumacher during the tests of the Ferrari SF71H at Fiorano circuit in Fiorano Modenese, Italy
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Mick Schumacher testet im Ferrari, aber nicht in seinem Haas-Boliden.

Mick Schumacher startet ab dieser Saison in der Formel 1. Der Sohn von F1-Legende Michale Schumacher hat aber alles andere als einen reibungslosen Start in die Vorbereitung.

München/Banbury - Vermutlich hat er sich seinen Start in die Vorbereitung zu seiner ersten Saison in der Formel 1 etwas anders vorgestellt. Statt im neuen Haas nach Bestzeiten zu jagen, muss Mick Schumacher erst einmal in Quarantäne.

Schumi Junior ist in die Haas-Fabrik in den Nordwesten Londons gereist, um dort mit den Ingenieuren enger und besser zusammenzuarbeiten. Doch anstatt am Wagen zu tüfteln, wie es früher auch Vater Michael Schumacher immer gemacht hat, heißt es erstmal: Keine Kontakte, weil es für Schumacher in einen Corona-Hotspot ging.

Aufgrund der Pandemie und den Einreisebeschränkungen nach England war bislang eine Besichtigung der Haas-Fabrik noch gar nicht möglich. Jetzt schon, aber erst nach der Quarantäne. Also alles andere als ideale Voraussetzungen für eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit. Zu allem Überfluss gibt es noch nicht mal einen Launch-Termin für seinen Haas-Boliden, mit dem er in vier Wochen in Bahrain an den Start gehen soll. Sebastian Vettels neuer Aston Martin wird derweil schon am 3. März präsentiert.

Formel 1: Mick Schumachers Katastrophen-Vorbereitung - Quarantäne und kein Launch-Termin für Wagen!

Trotzdem bleibt Schumacher optimistisch und freut sich über die Arbeit im Simulator. „Zum Glück habe ich die Möglichkeit, es zu Hause zu machen und dort meine Strecken zu trainieren und meine fahrerischen Fertigkeiten zu schleifen“, so der 21-Jährige gegenüber Auto, Motor und Sport.

Doch auch Schumi Junior weiß: „Das ist alles nicht so gut, wie im echten Auto zu sitzen oder in einem vernünftig großen Simulator wie bei einem Formel-1-Team. Es ist alles sehr schwierig, sehr anders als in den Jahren davor. Covid hat leider vieles eingeschränkt.“

Ein Lichtblick ist nun aber, dass Mick in England ist und bald Vollgas geben kann in Sachen Feintuning und Vorbereitung. An seiner körperlichen Fitness hat der Rookie schon in den vergangenen Monaten gearbeitet, was er auch kürzlich auf Instagram zeigte.

Wenn er nun bald seinen Wagen kennenlernen darf, steht einem ordentlichen Auftakt am 28. März in Bahrain nicht mehr viel im Weg. Eine erste Einschätzung über den neuen Haas dürften die Wintertests am 12. März bringen. (smk)

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