„Hat mir schon immer gefallen“

Kuriose Vettel-Details! Er machte eine Spritztour mit dem neuen Aston-Martin-Boss - ausgerechnet im Ferrari

Sebastian Vettel aus Deutschland vom Team Scuderia Ferrari nimmt an einem Track Walk auf der Rennstrecke Dino und Enzo Ferrari teil.
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Sebastian Vettel aus Deutschland vom Team Scuderia Ferrari nimmt an einem Track Walk auf der Rennstrecke Dino und Enzo Ferrari teil.

Sebastian Vettel fährt im nächsten Jahr für Aston Martin. Sein neuer Boss überrascht mit gemeinsamen Vorlieben.

  • Sebastian Vettel wechselt in der Formel 1 zur neuen Saison von Ferrari zu Aston Martin.
  • Sein neuer Boss Otmar Szafnauer schwärmt und ist neugierig auf die Zusammenarbeit.
  • Beide haben denselben Geschmack und fahren privat dasselbe Auto.
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München - Die aktuelle Saison in der Formel 1 ist noch nicht zu Ende, auch wenn die WM-Titel bereits vergeben sind. Trotzdem planen Sebastian Vettel und Aston Martin schon fleißig das nächste Jahr.

Sebastian Vettel stand am vergangenen Wochenende nach einer furiosen Aufholjagd im Ferrari mit Platz drei erstmals in dieser Saison auf dem Treppchen. Dort will der Heppenheimer im nächsten Jahr nach seinem Wechsel zu Aston Martin wieder häufiger auftauchen.

Formel 1: Sebastian Vettel soll Aston Martin auf neues Level bringen

„Wir haben Sebastian geholt, weil wir glauben, dass er uns als Team auf ein neues Level bringen kann“, sagte Rennstall-Chef Otmar Szafnauer in der Sport Bild. „Durch ihn werden wir lernen, dass in jedem noch so kleinen Detail die Chance liegt, sich zu verbessern.“ Das Team Racing Point geht im nächsten Jahr unter dem neuen Namen Aston Martin an den Start. Mit Vettel will der britische Traditions-Rennstall Serien-Sieger Mercedes angreifen.

„Wir hoffen, dass er uns beibringt, was wir tun müssen, um wie er vier WM-Titel zu holen. Seine Methoden, seine Abläufe, seine Techniken, darauf sind wir neugierig“, zeigte sich Szafnauer euphorisch. Bis es endlich losgeht, muss sich die Aston-Martin-Gemeinde aber noch gedulden. „Erst im Januar. Vorher steht er bei Ferrari unter Vertrag, und wir haben noch nicht gefragt, ob sie ihn für uns vielleicht eher rausrücken“, stellte Szafnauer klar. Vettels neuer Flitzer wird jedenfalls schon von den Ingenieuren entworfen. „Wir haben ihn gefragt, wie groß und wie schwer er ist, damit wir das für das Design des Chassis in der nächsten Saison wissen“, verriet Szafnauer.

Formel 1: Vettel und sein neuer Boss fuhren zusammen im Ferrari

„Vor einigen Jahren beim Rennen in Hockenheim habe ich Sebastian auf dem Parkplatz getroffen, er fuhr dort privat einen Ferrari 488 Pista. Dieses Auto hat mir schon immer gefallen“, schwärmte Szafnauer. Mittlerweile kann er die Luxuskarosse sein Eigen nennen. „In Silverstone kam ich mit diesem Auto an die Strecke, Seb sah mich damit auf dem Parkplatz und erinnerte sich an unser Gespräch vor einigen Jahren in Hockenheim.“

Vettel ließ sich nicht zweimal bitten und wollte den Ferrari testen. Die beiden machten eine Spritztour und fuhren zur nächsten Tankstelle. Zu diesem Zeitpunkt stand Vettels Wechsel zu Aston Martin noch nicht fest, was die Spekulationen im Fahrer-Lager anheizte. Zur Unterschrift sollte es tatsächlich erst später kommen und nicht auf dem Beifahrersitz, wie Szafnauer erklärte.

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