Ex-Scuderia-Fahrer knallhart

Formel 1: Ehemaliger Ferrari-Held vernichtet Sebastian Vettel - „Zeit ist abgelaufen“

An der Seite von Michael Schumacher fuhr Felipe Massa einst bei Ferrari. Den Rausschmiss von Sebastian Vettel bei den Roten begrüßt er – und teilt gegen den Deutschen aus.

  • Bei Ferrari läuft der Vertrag von Sebastian Vettel aus.
  • Die Trennung ist beschlossene Sache - für einen früheren Star der Scuderia unumgänglich.
  • Er übt zudem harte Kritik an Vettel.
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Maranello - Die Zeit von Sebastian Vettel bei Ferrari neigt sich dem Ende zu. Der vierfache Formel-1-Weltmeister sollte bei den Italienern Titel holen. Doch er scheiterte krachend.

Zum Saisonende gehen die Scuderia und Vettel getrennte Wege. Für einen früheren Ferrari-Star ist diese Entscheidung goldrichtig. „Ich hatte auch schwierige Jahre im roten Auto, aber keines war wie diese Saison“, sagte Felipe Massa der spanischen Sportzeitung AS.

Formel 1: Ex-Ferrari Fahrer Felipe Massa mit harter Kritik - „Vettels Zeit ist abgelaufen“

Der Brasilianer hat ein vernichtendes Urteil für Vettels Leistungen in der laufenden Saison. „Vettels Zeit ist abgelaufen“, befand Massa. Der Ex-Teamkollege von Michael Schumacher begrüßt Vettels Aus bei Ferrari zum Saisonende.

„Er zeigt nicht die Leistung, die man von einem vierfachen Champion erwartet. Deshalb denke ich, dass Ferrari etwas Ändern muss“, meinte Massa. Auch Vettels jüngster Coup beim Großen Preis der Türkei ändere daran nichts. In Istanbul hatte der 33-Jährige noch mal alte Klasse gezeigt und einen Podiumsplatz geholt.

Formel 1: Ferrari-Rennstall für Massa in der Pflicht - „Auto ist das Wichtigste“

An nur noch drei Rennwochenenden wird Vettel im roten Boliden Platz nehmen. Dann ist das Kapitel Ferrari für ihn nach 13 Jahren beendet. Ab 2021 fährt Vettel in der Formel 1 für Racing-Point-Nachfolger Aston Martin. Bei Ferrari übernimmt für ihn der Spanier Carlos Sainz.

Massa sieht unterdessen beim italienischen Traditionsrennstall nicht nur die Fahrer in der Pflicht. Auch das Team aus Maranello müsse künftig zulegen. „Das Auto ist das Wichtigste, wenn du keinen konkurrenzfähigen Renner hast, dann kannst du auch nicht gewinnen, auch die Fahrer können da nichts ausrichten.“ (kh)

Rubriklistenbild: © Luca Bruno/AP/dpa

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