Deutsches Duo bleibt Formel 1 erhalten

Vettel lobt zwei Eigenschaften von Mick und äußert einen besonderen Wunsch für den Rookie

Sebastian Vettel (l.) und Mick Schumacher stehen nebeneinander und lachen
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Gute Miene zur durchwachsenen Saison: Sebastian Vettel (l.) und Mick Schumacher denken wohl schon häufiger an das Jahr 2022.

Für Sebastian Vettel und Mick Schumacher läuft die Formel-1-Saison alles andere als nach Wunsch. Im Jahr 2022 soll vieles besser werden. Der Aston-Martin-Star hat einen besonderen Wunsch.

München - Die Formel 1 bietet in dieser Saison Spektakel wie lange nicht. Unvorhersehbare Wendungen in den Rennen. Überraschungssieger wie Esteban Ocon oder Daniel Ricciardo. Dramen wie am Wochenende in Russland, als der Regen Lando Norris von der Siegerstraße spülte. Dazu endlich wieder ein echter Zweikampf um dem WM-Titel - mit den Hauptprotagonisten Lewis Hamilton und Max Verstappen.

Sebastian Vettel spielt bei all dem nur eine Nebenrolle. Erst viermal landete der viermalige Weltmeister in den Punkten, lediglich in Aserbaidschan auf dem Podium. Es ist wohl nicht vermessen, zu behaupten, der Heppenheimer würde unterschreiben, dass schon morgen die Saison 2022 startet.

Formel 1: Für Vettel und Schumacher kann es eigentlich nur besser werden

Denn dann sollen die Karten neu gemischt werden. Dank eines angepassten Reglements hofft dann auch Aston Martin auf einen Push. Dass Vettel weiterhin für die Traditionsautomarke ins Steuer greifen wird, ist mittlerweile bestätigt.

Aber nicht nur der Ex-Ferrari-Star bleibt der Königsklasse erhalten. Auch Mick Schumachers neuer Vertrag bei Haas ist in trockenen Tüchern. Und auch für den Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher gilt: Es kann eigentlich nur besser werden. Punkte waren noch nicht in Reichweite, zuletzt schied der 22-Jährige erstmals aus.

Formel 1: Vettel wünscht Schumacher ein besseres Auto von Haas für die kommende Saison

Für Vettel ist die bisherige Null-Runde von Schumi Junior vor allem auf das zur Verfügung stehende Material zurückzuführen. „Es ist natürlich sehr schwer mit dem Auto. Jeder weiß, das es das schwächste Auto im Feld ist“, betonte der 34-Jährige im Sky-Interview in Sotschi. Doch vielleicht wird ja schon in wenigen Monaten alles besser: „Es ist nur zu wünschen, dass Haas ihm im nächsten Jahr ein besseres Auto gibt.“

Bis dahin werden vermutlich keine Punkte mehr auf Micks Konto wandern, aber Vettel stärkt dem guten Freund schonmal den Rücken: „Wir sind ja öfter im Austausch und ich glaube, er hat das ganze Team vorangetrieben, auch wenn die Ausgangslage nicht einfach ist.“ Besonders imponiere ihm die „Ruhe und Konstanz“ des Rookies.

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Formel 1: Schumacher freut sich auf gemeinsame Grillabende

Nicht auszuschließen, dass Vettel selbst daran seinen Anteil hat. Denn: „Ich habe ja immer gesagt, ich bin offen für Tipps, die ich geben kann. Ob die dann immer nützlich sind, ist eine andere Frage. Aber ich gebe sie gern.“ Vielleicht ja bei dem „einen oder anderen Grillabend“, auf den sich Schumacher an der Seite seines „Motorhome-Nachbarn“ freut.

In diesem Ambiente kann Vettel dem jungen Landsmann vorschwärmen, wie das so ist, wenn man selbst als wichtiger Part des Spektakels mitmischt. Vielleicht ja 2022 wieder. Beide brauchen in jedem Fall noch etwas Geduld. (mg)

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