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Formel 1: Freies Training gänzlich ohne deutsche Beteiligung – für Schumacher kommt es noch härter

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Von: Antonio José Riether

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Vor dem Monza-Rennwochenende müssen sowohl Sebastian Vettel als auch Mick Schumacher Dämpfer hinnehmen. Beide geben ihr Cockpit für das erste Training ab.

Monza – Am Freitagnachmittag startet mit dem ersten freien Training das 16. Rennwochenende der Saison in Monza. Bei der ersten Einheit werden sowohl Sebastian Vettel als auch Mick Schumacher fehlen, damit ist kein deutscher Fahrer dabei. Grund für diesen Umstand ist eine neue Regel den Automobil-Weltverbands FIA. Für Schumacher kommt es sogar noch dicker.

Sebastian Vettel und Mick Schumacher verpassen erstes freies Training in Monza

Wie das Portal Motorsport Total berichtet, werden die beiden Deutschen passen müssen. Seit diesem Jahr müssen die Piloten einmal pro Saison einem Nachwuchsfahrer ihr Cockpit zur Verfügung stellen. So sollen unerfahrene Piloten erste Erfahrungen in der Königsklasse sammeln. Beim freien Training in Monza wird der 35-jährige Vettel, der zum Jahresende seine Karriere in der Formel 1 beendet, seinen Platz an den Niederländer Nyck de Vries abgeben. Schumacher macht seinen Fahrersitz für den Italiener Antonio Giovinazzi frei.

Sebastian Vettel und Mick Schumacher (r.) werden beim ersten Training passen müssen.
Sebastian Vettel und Mick Schumacher (r.) werden beim ersten Training passen müssen. © Alexander Neis/imago

Vettel feierte in Monza seinen ersten Sieg – „Bleibt immer ganz was Besonderes“

Für den vierfachen Weltmeister Sebastian Vettel wird das Wochenende ein emotionaler Abschied vom Klassiker in Norditalien. Im Jahr 2008 hatte der Heppenheimer einen legendären Sieg gefeiert, als er im Toro-Rosso-Ferrari von der Pole Position aus seinen ersten Sieg holte. Damals war er der jüngste Formel-1-Fahrer der Historie, der einen Grand Prix gewinnen konnte. Nun kehrt er ein letztes Mal an den Ort seines ersten Triumphs zurück, auch wenn er erst im zweiten Training einsteigt.

Bei der Pressekonferenz am Donnerstag erinnerte sich Vettel an den Moment vor 14 Jahren. „Es war ein märchenhaftes Rennen damals“, sagte Vettel und fügte hinzu: „Der erste Sieg bleibt immer etwas ganz Besonderes.“ Der Aston-Martin-Fahrer verbinde „viele Erinnerungen“ mit Monza und zeigte sich voller Vorfreude „auf die großartige Atmosphäre“ auf der Traditionsstrecke.

Nach Getriebe-Tausch: Mick Schumacher vor Monza-Rennwochenende strafversetzt

Für seinen Landsmann Mick Schumacher, dessen Zukunft noch nicht geklärt ist, gab es vor dem Wochenende schlechte Nachrichten. Wie sein Rennstall Haas mitteilte, musste das Getriebe an seinem Wagen ausgewechselt werden. Da dies vor Ablauf der Frist von sechs Rennwochenenden in Folge erfolgte, folgt nun eine Strafversetzung. Schumacher wird beim Rennen am Sonntag mindestens fünf Positionen nach hinten rücken müssen. Keine guten Voraussetzungen für den Sohn von Michael Schumacher. (ajr)

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