Wer blickt da noch durch?

Vier Strafversetzungen nach Hockenheim-Quali

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Nico Rosberg rast über den Hockenheimring.

Hockenheim - Nico Rosberg muss beim Heimrennen auf dem Hockenheimring den Regeln entsprechend fünf Startplätze zurück. Doch so einfach ist das nicht, da es mehrere Strafen gab.

In der Formel 1 bedeutet das aber nicht, dass der 17. der Qualifikation vom Samstag den Großen Preis von Deutschland am Sonntag auch von Position 22 beginnt. Die Königsklasse des Motorsports hat eine ganz eigene Arithmetik.

Insgesamt vier Piloten werden in der Startaufstellung zum zehnten Saisonlauf um fünf Ränge strafversetzt. Der Australier Mark Webber im Red Bull, der Franzose Romain Grosjean im Lotus und eben Rosberg. Alle wegen eines Getriebewechsels vor Ablauf der Frist von fünf Rennwochenenden. Zudem musste der Mexikaner Sergio Perez im Sauber wegen Behinderung von Fernando Alonso und Kimi Räikkönen fünf Ränge zurück.

Formel 1 2012: Alle Fahrer, alle Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Webber wurde in der Qualifikation Dritter. Er muss von Platz acht starten. Der Zwölfte Perez geht von Position 17 ins Rennen. Grosjean und Rosberg kommen sich aber in die Quere. Grosjean wurde 15. Rosberg landete zwei Plätze dahinter. Grosjean hatte seinen Getriebewechsel deutlich vorher angemeldet und wurde daher zuerst versetzt. Sprich von Rang 15 auf 20. Dadurch rutschte Rosberg auf Platz 16 und wurde wiederum von dort auf 21 versetzt.

Die Folge: Grosjean kletterte wieder einen Platz nach oben und startet nun als 19. Heißt im Klartext: Statt fünf geht es für beide nur vier Plätze nach hinten. Das ist Pech für Timo Glock: Der Wersauer kommt so doch nicht von seinem 22. Startrang weg.

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