Red Bull ermahnt Hinterherfahrer

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Sebastian Vettel mit Red-Bull-Motorsportdirektor Helmut Marko

Berlin - Red-Bull-Motorsportdirektor Helmut Marko fordert größere Vorsicht von den Hinterherfahrern in der Formel 1. Auslöser ist ein missglückter Überrundungsversuch von Sebastian Vettel.

“Die fahren in einer anderen Liga, sind teilweise sechs bis acht Sekunden langsamer und da muss man mehr aufpassen“, meinte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko am Montagabend bei “Servus TV“. Nachdem Starpilot Sebastian Vettel bei einem Überrundungsversuch zuletzt in Malaysia vom indischen HRT-Fahrer Narain Karthikeyan ein Hinterreifen aufgeschlitzt worden war, habe man den “Teammanager beauftragt, sowohl mit Marussia als auch mit HRT zu reden, dass deren Piloten einfach mehr aufpassen müssen“, bekräftigte Marko.

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

Vettel war durch den Zwischenfall vom vierten auf den elften Platz zurückgefallen und damit leer ausgegangen. “Das sind zwölf Punkte von Vettel, die können entscheidend sein in der WM“, befürchtete Marko.

Nach zwei Rennen liegt der Doppelweltmeister aus Heppenheim auf dem sechsten WM-Rang mit 18 Punkten durch seinen zweiten Rang beim Auftaktrennen in Australien. Vor dem Großen Preis von China in anderthalb Wochen ist der spanische Ferrari-Pilot Fernando Alonso (35) dank seines Malaysia-Siegs Spitzenreiter vor den beiden McLaren-Fahrern Lewis Hamilton (30) und Jenson Button (25).

Marko bekräftigte unterdessen erneut, dass Vettel sich nicht einer Teamanweisung widersetzt habe, den Wagen in Sepang vorzeitig abzustellen. “Weder Vettel konnte uns hören, noch wir konnten Vettel hören“, erklärte Marko. Die Funkverbindung war bei dem chaotischen Rennen stark gestört. “Vettel hat von uns keinen Befehl bekommen, weil wir ja nicht direkt mit ihm sprechen konnten.“

dpa

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