Hülkenberg stellt neues Auto vor

+
Nico Hülkenberg (r.) mit Paul di Resta und dem neuen Force India

Silverstone - Nico Hülkenberg hat als erster der fünf deutschen Fahrer sein neues Formel-1-Auto vorgestellt.

Im britischen Silverstone rollte das Sahara-Force-India-Team am Freitag seinen Wagen zur Präsentation in die Boxengasse. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt posierten Rennrückkehrer Hülkenberg sowie sein Stallkollege Paul di Resta und Ersatz Jules Bianchi anschließend vor dem VJM05, benannt nach Rennstallmitbesitzer Vijay Mallya.

Wie schon bei Caterham und Ferrari kommt auch der neue Force India mit einer gewöhnungsbedürftigen Nase daher. Durch den markanten Höcker auf der Höhe der Vorderräder erinnert die Wagenspitze an einen Entenschnabel.

Angetrieben wird das Auto wie im Vorjahr von einem Mercedes-Motor. Hülkenberg will nach einem Jahr als weitgehend beschäftigungsloser Ersatzfahrer in den Rennen wieder auf sich aufmerksam machen.

Die Formel 1 2012: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Der ehemalige GP2-Pilot wurde nach seinem Jahr als Testpilot bei Force India befördert. Der 24-Jährige, der 2010 für Williams sein Premierenjahr in der Königsklasse des Motorsports absolviert hatte, übernahm dabei den Platz von Adrian Sutil.

Mit dem neuen Wagen will Force India den Anschluss an die Top-Teams weiter verringern. In der vergangenen Saison hatte das indische Team den sechsten Platz in der Konstrukteurswertung belegt.

Neben Hülkenberg gehen in der am 18. März in Melbourne beginnenden Saison Doppelweltmeister und Titelverteidiger Sebastian Vettel für Red Bull, Rekordchampion Michael Schumacher und Nico Rosberg für Mercedes sowie Timo Glock für Marussia an den Start.

dpa

Auch interessant:

Meistgelesen

Kommentare