Prägendes Ereignis

Michael Schumacher: Sohn Mick über seine Kindheit - „Ein Detail in Erinnerung geblieben“

Mick Schumacher will in der Formel 1 seinem Vater Michael nacheifern.
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Mick Schumacher will in der Formel 1 seinem Vater Michael nacheifern.

Mick Schumacher eifert in der Formel 1 seinem Vater Michael nach. Schumi junior erinnert sich an ein prägendes Ereignis aus seiner Kindheit.

Banbury - In wenigen Wochen ist es tatsächlich soweit. Der Traum deutscher Formel-1-Fans geht in Erfüllung. Mick Schumacher startet in der Königsklasse des Motorsports und tritt in die großen Fußstapfen seines Vaters. Endlich wieder ein Schumi in der Formel 1!

Formel 1: Mick Schumacher fiebert Debüt entgegen

Doch bis es soweit ist, wartet auf Schumi junior noch jede Menge Arbeit. Aktuell befindet sich der 21-Jährige in Quarantäne im englischen Banbury, bevor er erstmals in die Fabrik seines neuen Rennstalls Haas darf. Die Feinabstimmung mit den Ingenieuren steht an und auch im Simulator wird dann getestet. Sein umstrittener Teamkollege Nikita Mazepin durfte schon früher zum Team. Deshalb hält sich Schumacher derzeit mit Nacken- und Krafttraining fit.

Zeit genug also für ein ausführliches Interview mit der italienischen Zeitung La Stampa. Die Italiener sind natürlich brennend interessiert an der Entwicklung des Sohnes ihres einstigen Helden Michael Schumacher, der mit Ferrari fünf WM-Titel gewann. Schließlich fährt Mick für das Ferrari-Kundenteam Haas und ist Mitglied der Ferrari-Driver-Acedemy. Die Tifosi träumen schon vom nächsten Schumi in Rot. Mick Schumacher will aber einen Schritt nach dem anderen machen und zunächst seine Spuren bei Haas hinterlassen.

Michael Schumacher: Mick sah seinen Vater im Fernsehen und „wollte auch ein Rennen fahren“

 „Ich bin sehr glücklich, bei Haas zu sein. Es ist mein F1-Debüt und ich würde es gerne bestmöglich machen. Dann werden wir sehen, was die Zukunft für mich bereithält“, sagte Schumi junior La Stampa, machte allen Romantikern aber zugleich Hoffnung: „Aber ich leugne es nicht: Es wäre ein Traum, einen Ferrari zu fahren, wie es mein Vater in der Vergangenheit getan hat.“

Seine Liebe zu Ferrari und der Formel 1 entdeckte Mick schon im Kindesalter. „Ich saß vor dem Fernseher. Ich kann nicht sagen, welchen Grand Prix ich gesehen habe, aber da ist mir dieses eine Detail in Erinnerung geblieben: Ich wollte auch ein Rennen fahren”, verriet der Formel-1-Neuling.

Michael Schumacher: Mick weicht emotionaler Frage aus

Auf die Frage, ob er mit seinem Vater, der seit seinem tragischen Skiunfall Ende 2013 in der Reha lebt, über seinen Formel-1-Aufstieg gesprochen habe, wich Mick allerdings aus: „Das ist eine private Angelegenheit, wir sollten zu den Motorsportthemen zurückkehren.“

Als seinen sportlichen Mentor bezeichnet er vielmehr Sebastian Vettel, der bis letztes Jahr für Ferrari fuhr. „Seb und ich sprechen regelmäßig miteinander. Er hat viel Erfahrung und gibt mir Ratschläge. Er behält ein Auge auf mich”, beschreibt Schumacher sein spezielles Verhältnis zum Heppenheimer.

Am 28. März kann Mick Schumacher sein Können dann im ersten Rennen in Bahrain unter Beweis stellen. Zuvor wird aber noch mit Spannung die Präsentation des neuen Haas-Boliden am 4. März erwartet. (ck)

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