FIA-Boss enger Vertrauter der Familie

Schumacher-Freund Todt enthüllt Details über den Zustand - und spricht emotional über Ehefrau Corinna

Michael Schumachers Freund und Vertrauter Jean Todt äußerte sich zuletzt mit überraschend offenen Worten über die befreundete Familie. Besonders mit ein Satz macht er den Fans Hoffnung.

Gland - Die Schumi-Fans können es kaum noch erwarten. In wenigen Tagen erscheint eine Dokumentation über den siebenfachen Formel-1-Weltmeister, in dem auch seine Kinder sowie seine Frau Corinna zu Wort kommen werden. Bei der Netflix-Produktion handelt es sich um den ersten von Familie Schumacher unterstützten Film über Michael seit dessen Skiunfall. Vor der Premiere gab es bereits offene Worte von Jean Todt, dem heutigen FIA-Chef und einem engen Vertrauten der Familie.

Michael Schumacher: Vertrauter Jean Todt mit ehrlichen Worten über „großartige Frau“ Corinna Schumacher

Gegenüber Bild gab der 75-jährige Todt, der zum engen Kreis der Schumachers zählt, ein bemerkenswertes Interview, in dem er besonders Corinna Schumacher hervorhob. „Ich habe viel Zeit mit Corinna verbracht, seit Michael am 29. Dezember 2013 seinen schweren Ski-Unfall hatte. Sie ist eine großartige Frau und führt die Familie“, meint Todt über die 52-Jährige. Sie habe mit dem Umstand „so nicht gerechnet“, meint der Franzose.

„Es passierte plötzlich, und sie hatte keine andere Wahl. Aber sie macht das sehr gut. Ich vertraue ihr, sie vertraut mir“, meint Todt weiter und offenbart, dass Schumis Ehefrau alles für ihren Mann tat. „Dank der Arbeit seiner Ärzte und dem Mitwirken von Corinna, die wollte, dass er überlebt, hat er überlebt – aber mit Folgen. Und im Moment kämpft man gegen die Folgen an. Wir hoffen, dass sich die Dinge langsam, aber sicher verbessern.“ Besonders der letzte Satz dürfte den Fans Hoffnung schenken.

Michael Schumacher: Sohn Mick „sehr besonders“ - Jean Todt sieht entscheidenden Unterschied zu seinem Vater

Als ehemaliger Ferrari-Teamchef erlebte er auch einige von Schumis Sternstunden, als Formel-1-Kenner ließ er die Gelegenheit nicht aus, auch auf Mick Schumacher zu blicken. „Mick gehört zu den Menschen, die immer einen besonderen Platz in meinem Herzen und in dem meiner Frau Michelle Yeoh haben“, erzählt Todt weiter. „Die Familie Schumacher ist sehr besonders für uns. Mit Michael habe ich eine großartige Geschichte geschrieben und ein wunderbares Verhältnis aufgebaut. Und dann waren die Kinder da.“

Dass Todt einiges vom heutigen Haas-Piloten hält, der in diesem Jahr erstmals in der Königsklasse an den Start geht, liegt auf der Hand. Doch der FIA-Präsident sieht einen entscheidenden Unterschied zwischen Vater und Sohn. Während sich Michael seinen Karriereweg selbst ebnen musste, bekam „Mick in einem bequemeren Umfeld eine sehr gute Ausbildung“. Beide seien zwar „vom gleichen Blut, haben die gleichen Ziele“, was sie unterscheidet seien die Voraussetzungen.

Ende des Monats steht für den 22-Jährigen der Große Preis von Belgien auf dem Programm, beim letzten Rennwochenende in Ungarn crashte Mick bereits im Training und landete aufgrund zahlreicher Zusammenstöße seiner Kollegen sowie einer Disqualifikation von Sebastian Vettel am Ende auf Rang 12. (ajr)

Rubriklistenbild: © Laci Perenyi/imago-images

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