Formel-1-Star reagiert

Statement zu Hamilton verweigert! Mick Schumacher wehrt sich gegen Kritik - „einige Menschen wollen Drama“

Mick Schumacher steht während eines Formel-2-Rennens in der Box seines Teams.
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Mick Schumacher trat Kritik entschlossen entgegen.

In wenigen Wochen dreht Mick Schumacher seine ersten Runden in der Formel 1. Zuvor äußert er sich allerdings noch zu kritischen Stimmen abseits der Strecke.

London - Seine erste Saison in der Formel 1 hat für Mick Schumacher, der kürzlich einige Kindheits-Erinnerungen offenbarte, noch nicht begonnen. Und schon muss sich der Haas-Pilot erklären. Der Grund: Ein verweigertes Statement zu Weltmeister Lewis Hamilton.

Schumacher war von der italienischen Zeitung La Stampa gefragt worden, wie er Hamiltons Engagement gegen Rassismus und für Umweltbelange einordnet. Der Sohn von Michael Schumacher, der gemeinsam mit dem Briten Rekordweltmeister (sieben WM-Titel) der Formel 1 ist, wollte sich aber nicht dazu äußern. „Kein Kommentar“, lautete Schumachers Antwort.

Mick Schumacher: Formel-1-Pilot verweigert Kommentator zu Hamilton und erklärt sich

Das kam bei einigen Personen nicht gut an. Die zurückhaltende Haltung des Formel-2-Champions wurde ihm negativ ausgelegt. Deshalb sah sich Mick Schumacher offenbar genötigt, mit einem Statement der Kritik an seinem Verhalten entgegenzutreten.

„Ich wurde kürzlich nach einem Interview missinterpretiert, bezüglich einer Frage zu politischem Engagement. Nur um eines klarzustellen. Ich bin gegen jede Form von Ungerechtigkeit und Ungleichheit und unterstütze den Kampf gegen Rassismus“, schrieb der Formel-1-Neuling bei Twitter.

Ein Twitter-User antwortete: „War es denn so schwer, das zu sagen, als dir die Frage gestellt wurde.“ Insgesamt erhielt Schumacher, der mit Startnummer 47 in der Formel 1 fahren wird, aber großen Zuspruch für seinen Tweet. „Ich respektiere dich für die Klarstellung“, hieß es. Ein weiterer Nutzer meinte: „Wir wissen das, aber einige Menschen wollen Drama.“ Vielfach wurde Schumacher bestärkt.

Formel 1: Haas-Rookie Mick Schumacher bereitet sich auf Premieren-Saison vor

Einige User hielten das Statement gar für überflüssig, da sie den Youngster charakterlich ohnehin so einordneten, wie dessen Tweet verlauten ließ. „Verrückt, dass du so was sagen musst. Aber wohl weise, es zu tun“, antwortete ein Nutzer.

Schumacher kann sich nun also wieder ganz der Vorbereitung auf seine Premieren-Saison in der Königsklasse des Motorsports widmen. Das erste Formel-1-Rennen 2021 steigt am 28. März in Bahrain. Zuvor wird Schumachers Rennstall Haas aber am 4. März noch seinen neuen Boliden präsentieren. (kh)

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