Schumi und Rosberg enthüllen Silberpfeil

Barcelona - 26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt. Schumi ist voller Vorfreude.

Selbst für Rekordweltmeister Michael Schumacher war es ein spezieller Moment. Er sei “voller Hoffnung und Vorfreude“, sagte der siebenmalige Weltmeister zur Präsentation seines neuen Formel-1-Rennwagens. 26 Tage vor dem ersten Grand Prix zog der siebenmalige Champion zusammen mit Teamkollege Nico Rosberg am Dienstagmorgen auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona die schwarze Decke vom neuen Mercedes. “Ich habe ja schon einige Rollouts und Vorstellungen neuer Autos hinter mir, aber selbst nach all den Jahren fühlt sich das immer noch besonders an“, sagte Schumacher.

Schumi und Rosberg enthüllen Silberpfeil

Schumi enthüllt seinen neuen Dienstwagen

26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt.
26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt. © Getty
26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt.
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26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt.
26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt. © Getty
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26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt. © Getty
26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt.
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26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt.
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26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt.
26 Tage vor dem Saisonauftakt hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt. © Getty

Der 43-Jährige absolvierte auch den ersten offiziellen Testtag im Wagen mit dem auffälligen Schnabel. Wie er sich anfühlt, wissen Schumacher und sein Teamkollege Nico Rosberg aber bereits. Zusammen absolvierten sie schon 454 Kilometer für Filmaufnahmen. “Ein gutes Gefühl und gute Rückmeldungen“ hat Schumacher nach den ersten Eindrücken vom W03.

Bis zur Hälfte des ersten Testtages bewegte er sich mit dem neuen Silberpfeil im Mittelfeld des Zeitenklassements mit über einen halben Sekunde Rückstand auf Weltmeister Sebastian Vettel im neuen Red Bull.

Optisch fällt bei auch beim Mercedes der mächtige Höcker in der Frontpartie auf. Bis auf McLaren entschieden sich alle Top-Teams für diese Variante. “Autos gefallen einem in der Hinsicht, ob ein Auto schnell ist oder nicht“, sagte Schumacher. Gleichwohl fällt die Stufe vom Chassis zur Nase des Autos extrem aus. Notwendig wurde sie, weil die Spitze der Rennwagen in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen tiefer liegen muss.

So spät wie kein anderes Team mit Siegambitionen präsentierte Mercedes sein neues Auto. Laut Team ging der Plan auf, die in dieser Saison erforderlichen Crashtests wurden auch auf Anhieb bestanden. “Wir sind so gut vorbereitet wie noch nie“, betonte Teamchef Ross Brawn. Seiner Mannschaft stehen nach dem Auftakt in Barcelona noch weitere sieben Testtage zur Verfügung, ehe die Saison am 18. März mit dem Großen Preis von Australien startet.

“Ich jedenfalls bin heiß auf neue Kämpfe, ich freue mich tierisch auf die neue Saison, und ich kann es jetzt kaum erwarten, dass es wieder los geht“, verkündete Schumacher in einer Pressemitteilung. Für den Kerpener wird es nach aktuellem Stand die letzte Saison seines Comebacks sein.

Seit seiner Rückkehr zur Saison 2010 wartet der 91-malige Grand-Prix-Gewinner immer noch auf seinen ersten Podestplatz mit Mercedes, erst recht auf den ersten Sieg. “Es hat etwas länger gedauert als geplant, bis Michael sich in der Position befindet, in der er sein will. Und auch länger, als ich gedacht hätte“, sagte Schumacher-Wegbegleiter Brawn der “Sport Bild“ (Mittwoch).

Ob “Schumi“ weitermachen wird, dürfte eine der großen Fragen in den nächsten Monaten sein. “Ich denke, dass es anhand der Ergebnisse schnell, also nach fünf oder sechs Rennen, offensichtlich wird, in welche Richtung wir mit Michael planen. Er hat jedenfalls nicht gesagt, dass er mit dem Gedanken spielt aufzuhören“, sagte Brawn.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug rühmte Schumacher, der in diesem Jahr sein 300. Rennen absolvieren wird, in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag) sogar als den absoluten “Obermotivator im Team“. So hat Schumacher auch schon Ferrari auf Erfolgslinie gebracht.

Bislang war Schumachers und Rosbergs fahrbarer Untersatz nicht siegfähig. Ob es in diesem Jahr mit dem W03 endlich klappt, bleibt abzuwarten. Bei den Prognosen halten sich die Silbernen nach den wenig glanzvollen ersten beiden Jahren nach der Übernahme des Weltmeister-Teams BrawnGP zurück. Immerhin kündigte Haug aber an: “Unser langfristiges Ziel ist, zu regelmäßigen Anwärtern auf Rennsiege und den WM-Titel zu werden und dann ein weiteres Kapitel in der langen Erfolgsgeschichte der Silberpfeile zu schreiben.“

dpa

Die Formel 1 2012: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
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Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

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