Rennsport-Tradition in England

Formel 1 in Großbritannien: Mythen und Legenden des Silverstone Circuit

Wieder ein Heimsieg: 2016 triumphiert Lewis Hamilton in Silverstone
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Wieder ein Heimsieg: 2016 triumphiert Lewis Hamilton in Silverstone

Über 40 Mal war die Formel 1 zu Gast auf dem Silverstone Circuit in Großbritannien. In der Geschichte gab es zahlreiche legendäre Rennen auf Strecke.

  • 1950 fand das erste Formel-1-Rennen der Geschichte auf dem Silverstone Circuit statt.
  • Die Streckenlänge wurde mehrfach verändert.
  • Neben der Formel 1 trägt auch die Motorrad-WM Rennen der Königsklasse in Silverstone aus.

Silverstone - Das Rennen in Silverstone ist im jährlichen Kalender der Formel 1 ein fester Bestandteil. Der große Preis von Großbritannien wird seit 1987 immer auf dem Silverstone Circuit ausgetragen. 

Zwischen 1955 und 1986 wechselte der Austragungsort mit Aintree und Brands Hatch ab. Die Begeisterung der Briten für den Motorsport entstand bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auf der Renn- und Teststrecke Brooklands in der Nähe von London fanden erste Rennen statt.

Formel 1 in Großbritannien: Streckenlänge des Silverstone Circuit

Die ursprüngliche Rennstrecke aus dem Jahr 1950 hatte eine Länge von4,649 Kilometer n. Im Laufe der Zeit kam es immer wieder zu kleineren Veränderungen. Der grundsätzliche Streckenverlauf wurde jedoch beibehalten. Nach der Saison 1990 fand eine größere Veränderung des Streckenverlaufs statt. Die Farm Straight kurz vor der Zielgeraden wurde verkürzt. An dieser Stelle wurden die Kurven Priory, Brooklands und Luffield eingeführt. Die Länge der Strecke wuchs von 4,778 auf 5,226 Kilometer. Im Jahr 2009 betrug die Streckenlänge nach einem erneuten Umbau 5,141 Kilometer.

Im Jahre 2010 erfolgte erneut ein großer Umbau der Strecke für die Formel 1. Die Rennstrecke erhielt mit der Silverstone-Arena einen neuen Streckenabschnitt. Außerdem wurde ein neuer Startbereich eingeführt und der Boxenbereich verlegt sowie erneuert. Die Streckenlänge von Silverstone wurde auf 5,901 Kilometer erweitert. Insgesamt hat der Parcours nun 18 Kurven.

Silverstone Circuit: Formel 1 bringt Höchstgeschwindigkeiten nach Großbritannien

Die Länge eines kompletten Rennens hängt von den Faktoren Streckenlänge, Durchschnittsgeschwindigkeit und Rundenanzahl ab. In den 50er Jahren waren die Fahrzeuge der Formel 1 noch deutlich langsamer als die modernen Boliden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag damals bei rund 150 km/h. Dementsprechend dauerten die Rennen meist deutlich über zwei Stunden. Das längste Rennen der Geschichte fand 1956 statt. Beim Sieg von Juan Manuel Fangio wurde eine Rennzeit von zwei Stunden und 59 Minuten notiert.

In den 2000er Jahren dauerte ein Rennen hingegen im Schnitt nur 90 Minuten. Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 220 km/h glichen die verlängerte Streckenführung aus. Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit erzielte 1985 Alain Prost in seinem McLaren. Mit durchschnittlich 235 km/h setzte er gleichzeitig die Bestzeit für das schnellste Rennen auf dem Silverstone Circuit. Nach nur 78 Minuten durchquerte er als Sieger die Ziellinie.

Grand Prix von Großbritannien: Sieger der Formel-1-Rennen in Silverstone

Auf dem Silverstone Circuit haben sich viele legendäre Rennfahrer der Formel 1 als Sieger verewigt. Das erste Rennen der Geschichte im Jahre 1950 gewann der Italiener Giuseppe Farina. Auf einen Heimsieg musste das Publikum in Großbritannien nur acht Jahre warten. Peter Collins gewann 1958 in seinemFerrari das Rennen. Einigen Fahrern lag die Rennstrecke von Silverstone besonders gut.

Formel 1: Die Rekordsieger von Silverstone im Überblick (Stand 2019):

  • Lewis Hamilton: 6 Siege
  • Alain Prost: 5 Siege
  • Jim Clark, Nigel Mansell und Michael Schumacher: je 3 Siege

Rekordsieger Lewis Hamilton erklärte vor einiger Zeit, wie er die Strecke fährt. Nach Nationen sortiert, ist Großbritannien tatsächlich mit Abstand das erfolgreichste Land in Silverstone. Stand 2019 gewannen 21 der 53 Rennen Fahrer aus Großbritannien. Auf Platz zwei folgen deutsche Fahrer mit sechs Siegen. Darunter drei Siege von Michael Schumacher und zwei von Sebastian Vettel. Platz drei der erfolgreichen Fahrernationen belegt Frankreich. Alleine Alain Prost fuhr fünf Siege auf dem Silverstone Circuit ein.

Quelle: tz

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