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Singapur: Formel-1-Zauber in der Nacht - Alle Infos zum Stadtkurs Marina Bay Street Circuit

Eine einzigartige Strecke: der Formel-1-Parcours in Singapur
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Eine einzigartige Strecke: der Formel-1-Parcours in Singapur

Die Formel 1 in Singapur ist ein besonderes Erlebnis. Das Nachtrennen begeistert die Fans durch spannenden Motorsport und durch eine herausragende Atmosphäre.

  • Formel 1 in Singapur: erstes Nachtrennen der Geschichte.
  • Marina Bay Street Circuit: spannender Stadtkurs durch den Hafen mit einer Streckenlänge von 5,063 km.
  • Sieger: Der Rekordsieger in Singapur ist ein Deutscher.

Singapur - Die Formel 1 in Singapur stellt eines der interessantesten Rennen des Jahres dar. Beim Marina Bay Street Circuit handelt es sich um eine temporäre Rennstrecke im Stadtstaat Singapur. Das bedeutet, dass der Wettbewerb nicht auf einer speziell zu diesem Zweck errichteten Rennpiste stattfindet, sondern auf öffentlichen Straßen. Diese sind über das übrige Jahr hinweg für den öffentlichen Verkehr freigegeben. 

Das führt zu einem besonders interessanten Umfeld, das viele Fans begeistert. Die FIA – der Dachverband, der für die Austragung der Formel-1-Weltmeisterschaft verantwortlich ist – nutzt nur zwei weitere temporäre Formel-1-Rennstrecken. Dabei handelt es sich um Monaco und Valencia. Die Streckenlänge betrug bei der Weltmeisterschaft 2019 5,063 km. Bei einer Anzahl von 61 Runden ergibt sich daraus eine gesamte Rennlänge von 308,843 km. Bei beiden Werten kam es in den Vorjahren jedoch zu einigen Abweichungen. Typisch für einen Stadtkurs gibt es hierbei mehrere 90-Grad-Kurven, die eine starke Reduzierung der Geschwindigkeit erfordern. Allerdings gibt es auch längere Geraden, auf denen die Fahrer Geschwindigkeiten von knapp 300 km/h erreichen.

Großer Preis von Singapur: Das erste Nachtrennen in der Geschichte der Formel 1

Singapur war in den Sechziger- und Siebzigerjahren bereits ein beliebter Austragungsort für Rennen der Formel 1. Danach kam es jedoch zu einer Pause von mehreren Jahrzehnten. Erst nach der Jahrtausendwende kam wieder die Idee auf, einen Großen Preis von Singapur durchzuführen. Dabei kam es jedoch zu zahlreichen Änderungen. Zum einen wurde die frühere Rennstrecke – der Thomson Road Grand Prix Circuit – durch den Marina Bay Street Circuit ersetzt. 

Das war zum einen notwendig, da die vormalige Strecke recht unsicher war. Zum anderen sorgte die Verlegung in den Hafen für ein besonderes Flair. Um den begehrten Zuschlag als Austragungsort der Formel 1 zu erhalten, mussten sich die Veranstalter jedoch etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Daher beschlossen sie, das erste Nachtrennen der Geschichte der Formel 1 durchzuführen. 

Das komplette Rennen findet dabei unter Flutlicht statt. Das führt nicht nur zu einer ganz besonderen Atmosphäre. Darüber hinaus bringt dies den Vorteil mit sich, dass das Rennen auf diese Weise in Europa zur besten Sendezeit übertragen werden kann.

Formel 1 in Singapur: Die Sieger - Ein deutscher Fahrer nimmt die Spitzenstellung ein

Bei der Vorstellung der Rennstrecke in Singapur ist es selbstverständlich auch interessant, einen Blick darauf zu werfen, welche Fahrer dieses anspruchsvolle Rennen bisher gewonnen haben. Die folgende Liste gibt einen Überblick darüber:

  • Sebastian Vettel: 5 Siege
  • Lewis Hamilton: 4 Siege
  • Fernando Alonso: 2 Siege
  • Nico Rosberg: 1 Sieg

Bei der ersten Austragung im Jahr 2008 konnte der spanische Fahrer Fernando Alonso den Sieg in der Formel 1 in Singapur erringen. Dieser wurde auch zwei Jahre später noch einmal Sieger. Im Jahr 2009 gewann der Brite Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes. Diese Leistung wiederholte er noch in den Jahren 2014, 2017 und 2018. 

2011 begann die Ära von Sebastian Vettel in Singapur. Der deutsche Fahrer, der damals noch bei Red Bull unter Vertrag stand, gewann drei Mal in Folge den Grand Prix. Später wiederholte er diesen Erfolg noch zwei Mal im Ferrari – 2015 und 2019. Damit ist er Stand 2020 der Rekordsieger der Strecke. Die Liste der Sieger wird durch den deutschen Nico Rosberg komplettiert, der das Rennen 2016 gewann.

Quelle: tz

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