Bei Tempo 200: Vogel knallt gegen Rosbergs Kopf

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Nico Rosberg

Manama - Schock für Nico Rosberg: Im frühen Freitagstraining zum Formel-1-Rennen in Bahrain war dem deutschen Mercedes-Piloten bei Tempo 200 ein Vogel ins Visier geknallt.

 „Ich dachte: Himmel, was ist das denn“, sagte Rosberg der Bild-Zeitung: „Das war schon ein heftiger Einschlag, es hat meinen Kopf richtig zurückgeworfen. Der Vogel ist regelrecht am Helm explodiert. Aber mir ist nichts passiert.“

Rosberg fuhr fünf Tage nach seinem erlösenden Premieren-Sieg von Shanghai dann im zweiten Training sogar schon wieder die Bestzeit. Das Visier war bis dahin von den Blutspritzern gereinigt worden, die darin steckenden Federn waren entfernt worden. Möglicherweise hat Rosbergs High-Tech-Helm eines deutschen Hersteller (Schuberth) auch Schlimmeres verhindert. 2009 hatte ein Helm dieser Firma dem Brasilianer Felipe Massa bei dessen Horror-Unfall in Ungarn wohl das Leben gerettet, als der Ferrari-Pilot von einer 800 Gramm schweren Stahlfeder aus dem Wagen seines Landsmanns Rubens Barrichello am Kopf getroffen worden war.

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1960 war der Engländer Alan Stacey beim Rennen in Spa noch gestorben, als ein Vogel seinen Helm durchschlagen hatte. Seit 2004 muss der Kopfschutz zwingend aus Kohlefasern bestehen. Diese werden genauso verarbeitet wie beim Bau von Formel-1-Cockpits oder hochwertigen Flugzeug- oder Autoteilen.

sid

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