Verpasster WM-Titel: Konsequenzen bei Ferrari

Der verpasste WM-Titel hat Ferrari-Chefingenieur Chris Dyer den Job gekostet.
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Der verpasste WM-Titel hat Ferrari-Chefingenieur Chris Dyer den Job gekostet.

Maranello - Der verpasste WM-Titel hat Ferrari-Chefingenieur Chris Dyer nun doch den Job gekostet. Sein Nachfolger Pat Fry übt beim Kultrennstall fortan eine Doppelfunktion aus.

Dyers Nachfolger wird der 46-jährige Pat Fry, der bislang Stellvertreter von Technikdirektor Aldo Costa war. Fry soll diesen Posten aber auch in seiner neuen Rolle weiter ausüben. Dyer war nach dem verpassten Titelgewinn in der vergangenen Saison unter Druck geraten. Ferrari-Pilot Fernando Alonso war als WM-Führender in das letzte Rennen in Abu Dhabi gegangen, verspekulierte sich aber mit einem frühen Boxenstopp und landete am Ende nur auf Platz sieben. Nutznießer war Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel (Heppenheim), der das Rennen und so auch die WM-Krone gewann.

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Auch Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hatte nach dem folgenreichen Taktikfehler im letzten Rennen der vergangenen Saison an einen Rücktritt gedacht. „Ich habe überlegt, ob es richtig ist zu bleiben. Diese Frage musste ich mir einfach stellen. Aber ich denke, dass ein Rücktritt falsch gewesen wäre“, sagte Domenicali.

Chris Dyer ist seit 2001 bei den „Roten“ angestellt und führte Michael Schumacher (Kerpen) als Renningenieur zu den Weltmeistertiteln 2003 und 2004. 2009 wurde Dyer zum Chefingenieur ernannt. Welche Funktion der Australier in Zukunft im Team übernehmen wird, soll in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Der neue Bolide für Fernando Alonso und Felipe Massa für die kommende WM-Saison soll Ende Januar vorgestellt werden.

sid

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