Vettel: Überraschungen möglich

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Sebastian Vettel hofft auf den Hattrick

Barcelona - Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel will 2012 den Hattrick schaffen und kann dabei bei Red Bull wieder auf das perfekte Material vertrauen.

„Das generelle Gefühl ist gut, auch wenn man in der Formel 1 nie auf Gefühle setzen sollte“, sagte Vettel auf der offiziellen Formel-1-Webseite (www.formula1.com) über seinen neuen RB8: „Ich muss wohl nicht sagen, dass wir schneller sein wollen als der Rest. Aber die gleichen Design-Genies, die den RB6 und RB7 geschaffen haben, haben auch den RB8 entworfen. Also haben wir den best möglichen Stammbaum.“

Mit dem dritten Titel in Serie würde Vettel zum legendären fünfmaligen Champion Juan Manuel Fangio und zu Rekordweltmeister Michael Schumacher aufschließen, die bislang als einzige Fahrer in der Formel 1 dreimal in Folge die WM-Krone holten. „Dass es nur zwei geschafft haben, war mir nicht bewusst“, meinte Vettel: „Aller guten Dinge sind drei, versuchen wir es also in diesem Jahr erneut. Vielleicht dürfen wir ja dazustoßen.“

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

Durch die Rückkehr des Finnen Kimi Räikkönen sind 2012 erstmals in der Geschichte der Königsklasse sechs Weltmeister im Rennen. „Da es das noch nicht gab, ist es natürlich etwas besonderes“, sagte Vettel: „Dass ich einer davon bin, macht es umso schöner. Aber das spiegelt die Vergangenheit wider und hat nichts mit den nächsten 20 Rennen zu tun. Es macht dich nicht schneller.“

Vettel geht davon aus, dass nach seinem phänomenalen Jahr 2011 in dieser Saison das Feld wieder näher zusammenrücken wird, „besonders zwischen den Spitzenteams und dem Mittelfeld“, meinte der Weltmeister: „Wir werden vielleicht ein paar Überraschungen erleben.“ Noch sei es aber zu früh für Prophezeiungen, sagte Vettel: „Eine Rangfolge wird nicht vor Malaysia, auf einer normalen Strecke, sichtbar werden.“ Malaysia ist am 25. März die zweite von insgesamt 20 Stationen der Formel 1, die Saison beginnt am 18. März in Melbourne.

sid

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