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Darmstadt wieder Spitze - HSV patzt

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Heimsieg
Darmstadts Filip Stojilkovic (2.v.r) jubelt mit den Teamkollegen über seinen Treffer zum 1:0. © Hasan Bratic/dpa

Die Top drei der 2. Liga scheinen die Bundesliga-Aufsteiger unter sich auszumachen. Für den HSV gibt es einen Rückschlag. Darmstadt ist wieder vor Heidenheim.

Düsseldorf - Der SV Darmstadt hat im Bundesliga-Aufstiegskampf einen wichtigen Sieg errungen und die Tabellenspitze in der 2. Fußball-Liga verteidigt.

Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht feiert nach drei sieglosen Spielen wieder ein Erfolgserlebnis und besiegte den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (2:0). Die Südhessen liegen damit zwei Punkte vor dem 1. FC Heidenheim und drei Zähler vor dem Hamburger SV.

Der 1. FC Heidenheim hatte am Freitag mit einem 5:2 nach 0:2-Rückstand im Baden-Württemberg-Duell mit dem Karlsruher SC vorgelegt. Darmstadt konterte am Tag danach gekonnt, dabei glänzte der schweizerisch-serbische Winterneuzugang Filip Stojilkovic mit zwei Treffern in der 36. und 43. Minute. Der HSV dagegen patzte am 25. Spieltag.

Hamburg nur Remis gegen Kiel

Ohne seinen gesperrten Trainer Tim Walter blieben die Hamburger auch im zweiten Spiel in Serie sieglos und müssen damit wieder verstärkt um den direkten Aufstieg bangen. Trotz langer Überlegenheit im Nord-Duell gegen Holstein Kiel kamen die Hanseaten nicht über ein 0:0 hinaus. Der Altmeister müsste nach momentanem Stand wie im Vorjahr wieder in die Aufstiegsrelegation.

Nullnummer
Der Hamburger SV kam gegen Holstein Kiel nicht über ein 0:0 hinaus. © Marcus Brandt/dpa

Walter-Vertreter Julian Hübner sah hilflos zu, wie sein Team auch beste Chancen teils kläglich vergab. Der eigentliche Chefcoach Walter hatte beim 2:4 in der Vorwoche beim Karlsruher SC die Rote Karte gesehen. In der zweiten Halbzeit waren die Hamburger zwar nicht mehr ganz so dominant wie vor dem Wechsel, hatten aber immer noch genug Chancen auf mindestens ein Tor.

Indes hat der HSV nach unten nun etwas weniger Stress, da dem SC Paderborn im Aufstiegsrennen anscheinend die Puste ausgeht. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok verlor mit 0:1 (0:0) bei Jahn Regensburg und blieb damit im vierten Spiel am Stück sieglos. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt inzwischen bereits neun Punkte.

Das entscheidende Tor für Regensburg fiel nach Foulelfmeter nach Videoentscheid: Prince Osei Owusu (49. Minute) traf für den Außenseiter, der damit zunächst auf Tabellenplatz 14 sprang und den Vorsprung auf direkten Abstiegsränge zunächst auf vier Zähler erhöhte. Am Sonntag können allerdings die hinter Regensburg positionierten Rostock, Braunschweig und Sandhausen noch nachziehen. dpa

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