Fußball-Weltmeisterschaft 2019

News-Ticker zur Frauen-WM: Deutschland droht Hammer-Los im Achtelfinale

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Bereit für die nächste Aufgabe? Das DFB-Team ist für das Achtelfinale qualifiziert.

Vom 7. Juni bis zum 7. Juli 2019 findet die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich statt. Die wichtigsten News finden Sie hier im Ticker.

  • Die deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft tritt bei der Weltmeisterschaft in Frankreich an. 
  • Die DFB-Auswahl ist nach zwei Siegen bereits sicher im Achtelfinale.
  • Trainerin Martina Voss-Tecklenburg setzt auf diesen Kader.
  • Informationen rund um die WM finden Sie hier im News-Ticker.

Update vom 19. Juni, 12.24 Uhr: Die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft hat schon für den ersten Rekord gesorgt: Brasiliens Superstar Marta hat am Dienstag ihren 17. Treffer bei einer WM erzielt: Das gelang vor ihr noch niemandem, bisher war DFB-Torgarant Miroslav Klose mit 16 Toren der Spitzenreiter. Für den Rekord gab es ein Küsschen für den rechten Fuß, mit dem Marta den Elfmeter gegen Italien verwandelt hatte.

Kann die DFB-Auswahl die 33-Jährige stoppen? Möglicherweise kommt es im Achtelfinale zum Duell zwischen den beiden großen Fußball-Nationen Deutschland und Brasilien. Die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg trifft am Samstag auf den Dritten der Gruppe A, C oder D. Alle Ergebnisse zur Frauen-WM 2019 in Frankreich finden Sie in unserem Spielplan.

News-Ticker zur Frauen-WM: DFB-Team packt die Koffer

Update vom 18. Juni, 13.05 Uhr: Von Montpellier nach Grenoble: Für die deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft steht die nächste Reise bei der Weltmeisterschaft in Frankreich an. Am Dienstag geht es in das bereits vierte Quartier während des Turniers - und nach dem Wunsch der Mannschaft soll es nicht das letzte sein. Denn beim Erreichen des Viertelfinales würde ein weiterer Umzug nötig. Zuerst muss im Achtelfinale am Samstag aber der Tabellendritte aus der Gruppe A, C oder D besiegt werden.

Der DFB-Tross verabschiedet sich von Montpellier am Mittelmeer und reist in die Alpen zum nächsten Spielort Grenoble. Der Plan: Mit dem Bus zum Bahnhof Montpellier, anschließend mit dem Hochgeschwindigkeitszug TGV nach Valence und von dort mit dem Bus nach Grenoble. Die Mannschaft wird allerdings etwas außerhalb im Grand Hotel in Uriage-les-Bains wohnen. Währenddessen gibt die U21 bei der EM in Italien Gas - vor allem ein Spieler steht im Fokus.

News-Ticker zur Frauen-WM: Nach Jubel-Kritik - US-Girls mit lustiger Reaktion

Update vom 17. Juni, 22.00 Uhr: Die Frauen der USA hatten bei ihrem 13:0-Sieg gegen Thailand zwar allen Grund zur Freude, mussten sich im Nachhinein jedoch auch Worte der Kritik anhören. Die Jubeleinlagen seien zu viel gewesen, das Team hätte sich nach den Toren dem Gegner gegenüber respektvoller verhalten sollen. Schließlich war das Spiel schon nach dem dritten Tor gelaufen.

Im zweiten WM-Spiel gegen Chile haben die US-Girls auf humorvolle Art und Weise auf die Kritik reagiert. Carli Lloyd, die einen Doppelpack beim 3:0-Erfolg erzielte, ballte nach ihren Toren erst die Faust, um danach höflich und stoisch in die Hände zu klatschen. Nach dem Spiel erzählte sie, dass sie zwar nicht wisse, von wem die Idee gekommen war, aber das Team hätte vorher ausgemacht, auf diese Art und Weise jubeln zu wollen. „Das war spaßig“, so Lloyd.

US-Stürmerstar Alex Morgan kommentierte die Kritik schon vor dem Chile-Spiel und verteidigte die Jubelszenen bei der Thailand-Vorführung. „In der Gruppenphase zählt jedes Tor. Jedes Mal, wenn man bei einer WM trifft, feiert man das, denn ein Traum geht in Erfüllung.“

Nach Pferdeschwanz-Video - DFB-Team mit lustiger Botschaft an U21

Update vom 17. Juni, 10.45 Uhr: Dieses Video hat für einige Lacher gesorgt: Zum Beginn der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich haben die männlichen Kollegen der U21 ein lustiges Video gepostet: Die Spieler in Trikots mit den Namen der Spielerinnen und mit dazu passenden Pferdeschwanz-Frisuren.

Da am Montag auch der deutsche Nachwuchs in sein großes Turnier - die Europameisterschaft in Italien und San Marino - einsteigt, gab es nun die passende Antwort der Frauen-Nationalmannschaft. In Anlehnung an das Perücken-Video präsentierten die Olympiasiegerinnen in einer Grußbotschaft vom Strand vor Montpellier ihre echten Zöpfe. „Wir wünschen euch einen erfolgreichen Start ins Turnier, haut rein, gebt alles und zeigt, was ihr könnt“, sagt Offensivspielerin Turid Knaak in dem Social-Media-Clip.

Das Pferdeschwanz-Motiv entstammt dem Commerzbank-Spot, der vor der Frauen-WM in Frankreich für Aufsehen gesorgt hatte. Darin heißt es: „Wir brauchen keine Eier - wir haben Pferdeschwänze“. Die U21-Männer legen als Titelverteidiger bei der EM am Montag (21.00 Uhr/ARD) gegen Dänemark los. Zuvor treffen die bereits für das Achtelfinale qualifizierten DFB-Frauen in ihrem dritten WM-Gruppenspiel auf Südafrika (18.00 Uhr/ARD und DAZN).

News-Ticker zur Frauen-WM: Ex-Spielerin Inka Grings kritisiert DFB-Frauen - und nennt Namen

Update vom 16. Juni, 10.54 Uhr: Die frühere Nationalstürmerin Inka Grings hat die Leistungen der erfahrenen deutschen Fußballerinnen bei der WM in Frankreich kritisiert. "Es ist enttäuschend, dass die Führungsspielerinnen spielerisch nicht überzeugend eingreifen. Lena Goeßling, Alexandra Popp, Verena Schweers: Das sind alles Spielerinnen mit internationaler Erfahrung, von denen ich ein Stück weit mehr erwarte", schrieb Grings in ihrer WM-Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.de.

Umso bemerkenswerter sei das Auftreten der jungen Spielerinnen Giulia Gwinn (19), Klara Bühl (18) und Lena Oberdorf (17), die "vor Selbstbewusstsein strotzen und mit ihrer Frische und Dominanz glänzen". Positiv sei insgesamt festzuhalten: "Das Kollektiv ist entscheidend und funktioniert. Man spürt, dass diese Mannschaft eine Einheit ist."

sid

Trotz Achtelfinale: Selbstkritik beim deutschen Team

Update vom 15. Juni, 10.59 Uhr: Deutschland steht im Achtelfinale - und das ganz bequem: Weil China gegen Südafrika siegte, können die DFB-Frauen nun entspannt ins letzte Gruppenspiel gehen.

Wirklich zufrieden ist man trotzdem nicht. Zumindest, wenn es nach Marina Hegering und Sara Doorsoun geht. Das deutsche Abwehrduo stand den Journalisten bei einer Pressekonferenz im neuen Quartier in Montpellier Rede und Antwort. „Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch. Das war noch nicht ganz fehlerfrei“, sagte Hegering zu den beiden 1:0-Siegen über China und Spanien. Doorsoun stimmte zu: „Wir sind noch nicht ganz zufrieden.“

Deutschland im Achtelfinale: Italien und England ebenfalls qualifiziert

Insbesondere Doorsoun hatte im ersten Spiel gegen China mehrere Wackler. „Ich war schon sehr aufgeregt. Das kannte ich so nicht von mir“, räumte die Spielerin vom Double-Gewinner VfL Wolfsburg ein. Dass sie nicht auf ihrer bevorzugten rechten Seite in der Innenverteidigung gespielt habe, wollte sie nicht als Ausrede gelten lassen.

Die Gründe suchte die in Köln geborene Tochter eines Iraners und einer Türkin vielmehr bei sich. „Ich habe mich vielleicht selbst zu sehr unter Druck gesetzt“, sagte sie. „Natürlich möchte ich alle zuhause stolz machen.“ Zwischenzeitlich sind den Deutschen weitere Mannschaften ins Achtelfinale gefolgt: Italien löste das Ticket für die K.o.-Runde durch ein ungefährdetes 5:0 (2:0) gegen den WM-Debütanten Jamaika, England steht nach dem 1:0 (0:0) gegen Argentinien in der Runde der letzten 16. Für Deutschland wird es dann am Montag gegen Südafrika wieder ernst. Zuletzt konnten Hegering und ihre Teamkolleginnen ihren freien Tag genießen, wie fr.de* berichtet. Am Samstag stehen weitere Spiele in Frankreich an. Am Sonntag beginnt dann die U21-EM der Männer. Auf tz.de* erfahren Sie, wo Sie die Spiele sehen können.

News-Ticker zur Frauen-WM: Deutschland im Achtelfinale - Wird Marozsan rechtzeitig fit?

Update vom 14. Juni, 10.07 Uhr: Nach dem harten Kampf gegen Spanien war für die deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft Regeneration angesagt - und zwar mit einem Lächeln auf den Lippen, denn: Das Achtelfinale ist gebucht! Den Chinesinnen sei Dank, schließlich besiegten sie am Donnerstagabend Südafrika mit 1:0.

Somit steht Deutschland als erstes Team bei der Weltmeisterschaft in Frankreich vorzeitig im Achtelfinale. Während die Elf um Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg die zweite Partie der Gruppe B am Donnerstag gemeinsam in einem Büro schaute, feierten die Spielerinnen den Einzug in die K.o.-Runde in kleinen Gruppen oder genossen ihn individuell.

Deutschland im Achtelfinale der Frauen-WM 2019 in Frankreich: China macht‘s möglich

Weil sich China und Spanien (jeweils drei Punkte) zum Vorrundenabschluss im direkten Duell die Punkte gegenseitig abnehmen, kann maximal noch ein Team wie die DFB-Elf auf sechs Zähler kommen. Daher genügt der deutschen Mannschaft am kommenden Montag (18.00 Uhr/ARD) ein Punkt gegen „Banyana Banyana“ zum Gruppensieg.

Somit hat sich der zweimalige Weltmeister eine hervorragende Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf verschafft und könnte voraussichtlich frühestens im Viertelfinale auf den Titelverteidiger USA treffen. Bis dahin muss sich das deutsche Team aber erheblich steigern. Voss-Tecklenburg nahm ihre Mannschaft schon mit Blick auf das nächste Spiel in die Pflicht. „Wir lassen nicht nach. Wir werden Südafrika in keinster Weise unterschätzen.“ Spielmacherin Dzsenifer Marozsan wird nach ihrem Zehenbruch, den sie sich beim 1:0 über China zugezogen hatte, im abschließenden Gruppenspiel noch fehlen. „Wir hoffen, dass Dzseni bald zurückkommt. Gerade in der K.o.-Phase ist sie sehr, sehr wichtig für uns“, meinte Kapitänin Alexandra Popp.

News-Ticker zur Frauen-WM: Fans stinksauer auf ARD und ZDF - Unmut immer größer

Erstmeldung vom 13. Juni, 12.37 Uhr: Paris - Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich ist in vollem Gange. Vom 7. Juni bis zum 7. Juni geht es um die begehrte Krone, als großer Favorit gilt die USA - kein Wunder als Titelverteidiger und Rekordchampion.

Aber auch die deutsche Mannschaft zählt zu den Favoriten, der Start ist jedenfalls schon geglückt: Gegen China und gegen Spanien gab es jeweils einen 1:0-Erfolg. Hart erkämpft, nicht immer glanzvoll - aber die Punkte sind auf dem Konto und nur darauf kommt es an.

Frauen-WM 2019: Fans sind sauer auf TV-Sender

Viele Fans würden gerne mehr von Stars wie Giulia Gwinn bei der Frauen-WM 2019 in Frankreich sehen - teilweise ist das aber gar nicht möglich. Manche Spiele werden zwar im TV gezeigt, andere, wie Frankreich gegen Norwegen am Mittwochabend, allerdings nur im Stream. Deshalb beschweren sich die Zuschauer schon über die sozialen Netzwerke. Zwar wurden die beiden deutschen Spiele im TV gezeigt, aber viele halten das nicht für ausreichend. 

Auf Twitter schreibt ein Nutzer, dass er auf ZDF ja gerne Fußball sehen würde - dort lief nach der Partie zwischen Deutschland und China aber ein österreichischer Krimi. Seine Meinung ist klar: „Fußball gehört ins Fernsehen und nicht in nen Stream!!“, schreibt er. Eine andere Userin ärgerte sich ebenfalls über das ZDF-Programm ab 20.15 Uhr - die Frauen-WM werde nicht im Fernsehen gezeigt, die EM-Quali der Männer aber schon.

Das ZDF hat auf Twitter ein Video gepostet. Darin geht es um Mädchenfußball in Afghanistan - eine rührende und bewegende Geschichte. Darunter schreibt ein Fan: „Aber es selber nicht schaffen heute die Spiele der Frauen WM live im Fernsehen zu zeigen. Stattdessen: der alte und Matula. Respekt!!!“ Dahinter kommt ein Smiley, der erbricht.

Der Unmut der Zuschauer ist also groß. Immerhin: Die Spiele der deutschen Mannschaft werden im TV gezeigt. Eine exakte Auflistung, welche Partien wo übertragen werden, finden Sie hier. Dazu gibt es außerdem noch hier den Spielplan.

*fr.de und tz.de sind Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

akl

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