Corona-Krise

Weltmeister Horst Eckel "total von der Umwelt abgeschottet"

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Horst Eckel wurde mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 1954 Weltmeister. Foto: Daniel Karmann/dpa

Bruchmühlbach-Miesau (dpa) - Horst Eckel, der letzte lebende Fußball-Weltmeister von 1954, wird von seiner Familie in der aktuellen Corona-Krise besonders geschützt.

"Wir haben die Eltern total von der Umwelt abgeschottet", sagte Eckels Tochter Dagmar der "Bild"-Zeitung. Der 88 Jahre alte Eckel und seine Frau Hannelore leben im pfälzischen Vogelbach. "Der Papa fühlt sich fit, wird langsam ungeduldig. Nur daheim und das ohne Fußball. Aber er akzeptiert, dass es keine Alternative gibt, bis der Spuk vorbei ist", sagte sie weiter.

Das Idol des 1. FC Kaiserslautern absolviert demnach Spaziergänge nur im Garten mit Abstand zur Straße. "Immer wieder wollen ihm Passanten die Hand drücken. Das ist zwar nett gemeint, aber im Moment lebensgefährlich", sagte Dagmar Eckel. "Jetzt kann er nur noch aus einigen Metern winken." Eckel gehörte zu jener legendären Nationalmannschaft um Kapitän Fritz Walter, die 1954 das "Wunder von Bern" schaffte. Der rechte Außenläufer bestritt 32 Länderspiele.

DFB-Porträt zum 88. Geburtstag von Horst Eckel

Website von Horst Eckel

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