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Nur noch die Unterschrift fehlt! Jogi Löw offenbar mit Verein einig - dort wartet ein Weltmeister auf ihn

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Von: Marius Epp

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Joachim Löw fehlt der Fußball: Er möchte einen Verein trainieren.
Joachim Löw fehlt der Fußball: Er will wieder einen Verein trainieren. © Christian Charisius/dpa

Genug ausgeruht? Jogi Löw möchte wieder an der Seitenline stehen. Offenbar ist sich der Ex-Bundestrainer nun mit einem Verein einig.

Istanbul - „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Ära Joachim Löw* beginnt“, ist sich die türkische Zeitung Haberler sicher. Der langjährige Bundestrainer scheint einen neuen Job gefunden zu haben - er soll Trainer bei Fenerbahce Istanbul* werden.

Gerüchte um Löw und den türkischen Erstligisten gab es bereits, nun aber vermelden verschiedene türkische Medien, dass Klub-Präsident Ali Koc eine Einigung mit dem Badener erzielt hat. Koc soll einen Sponsor an Land gezogen haben, der Löws Gehalt finanziert.

Jogi Löw wohl kurz vor Unterschrift bei Fenerbahce Istanbul

Löw und der Präsident haben sich angeblich bereits die Hand auf eine Zusammenarbeit in der neuen Saison gegeben. Dem Vernehmen nach läuft alles auf einen Dreijahresvertrag hinaus, den der Weltmeister-Trainer bald unterschreiben werde. Beim Traditionsklub Fenerbahce würde er auf einen alten Vertrauten treffen: Mesut Özil führt das Team seit einem Jahr als Kapitän aufs Feld.

Unter Löw war der Spielmacher über weite Strecken gesetzt, jedoch kam es 2018 zu einem Zerwürfnis zwischen den beiden, woraufhin Özil aus der Nationalmannschaft zurücktrat. Stichwort Erdogan-Foto. Auch zum Bundestrainer brach er damals den Kontakt ab.

Jogi Löw: Führt er Fenerbahce zu altem Glanz?

Löws Aufgabe bei Fenerbahce ist relativ klar: Er soll den Verein zum Erfolg früherer Tage verhelfen. Momentan liegt der Özil-Klub auf Platz fünf der Süper Lig und hat nichts mit der Meisterschaft zu tun. Stadtrivale Galatasaray* hat es noch schlimmer erwischt: Der ehemalige Serienmeister kämpft gegen den Abstieg.

Für den Aufbau einer erfolgreichen Struktur soll Löw mit dem Verein schon einen detaillierten Plan ausgearbeitet haben, der Personal, Transferbudget und Infrastruktur umfasst. Präsident Koc, der zu den reichsten Menschen in der Türkei gehört, muss den Fans eine Top-Lösung präsentieren, da er bei der Anhängerschaft in den letzten Jahren viel Vertrauen verspielt hat.

Kurios: Löw war vor recht langer Zeit schon einmal Trainer bei Fenerbahce. 1998 bis 1999 trainierte er das Team vom Bosporus. Die Türkei ist also kein Neuland für den 61-Jährigen - der Vereinsfußball an sich jedoch nach 15 Jahren als Bundestrainer schon. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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