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Nach EM-Aus und Corona-Irrsinn: Weltmeister erklärt Rücktritt aus Nationalmannschaft

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Von: Patrick Mayer

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Nach der Handball-EM ist Schluss: Torwart Johannes „Jogi“ Bitter im Kreise des DHB-Teams.
Nach der Handball-EM ist Schluss: Torwart Johannes „Jogi“ Bitter im Kreise des DHB-Teams. © IMAGO / wolf-sportfoto

Weltmeister Johannes „Jogi“ Bitter erklärt nach dem Aus des DHB-Teams bei der Handball-EM, dass er nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft spielen wird.

Update vom 30. Januar, 16.28 Uhr: Es ist angerichtet! Das Finale der Handball-EM 2022 steht an - Rekord-Europameister Schweden trifft auf Titelverteidiger Spanien. Hier können Sie die das EM-Finale im Live-Ticker verfolgen.

Jogi Bitter: Nach EM-Aus und Corona-Irrsinn - Weltmeister erklärt Rücktritt aus DHB-Team

München - Jetzt soll endgültig Schluss sein: Der 39 Jahre alte Torwart Johannes „Jogi“ Bitter wird nach dem Aus bei der Handball-EM 2022 nicht mehr ins DHB-Team zurückkehren. Das gab der Weltmeister von 2007 nach dem 30:29 (16:12) Deutschlands gegen Russland zum Abschluss des Turniers im slowakischen Bratislava bekannt.

Johannes „Jogi“ Bitter: Weltmeister schließt nach Handball-EM Rückkehr ins DHB-Team aus

„Ich habe im vergangenen Sommer die Entscheidung getroffen, dass Schluss ist. Ich gehe nicht davon aus, dass noch einmal solch ein verrücktes Turnier stattfindet“, sagte der Keeper des HSV Hamburg.

Bitter war bei der Handball-Europameisterschaft in Ungarn und der Slowakei* noch einmal eingesprungen, weil die beiden etatmäßigen Torhüter Andreas Wolff und Till Klimpke positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Die möglichen Nachrücker Joel Birlehm und Silvio Heinevetter hatten danach aus privaten beziehungsweise gesundheitlichen Gründen abgesagt.

Im Video: Abschluss bei der Handball-EM - DHB-Team besiegt Russland

Bitter absolvierte insgesamt fünf EM-Spiele, in denen er ein Gespann mit dem ebenfalls nachnominierten Göppinger Daniel Rebmann bildete. Für die Heimreise an diesem Mittwoch äußerte der Torhüter vom Bundesliga-Aufsteiger aus der Hansestadt nur einen Wunsch: „Jetzt hoffen wir, dass wir alle gesund nach Hause kommen. Ich freue mich auf den negativen PCR-Test morgen früh in Deutschland.“

Bitter war der letzte Spieler aus der Weltmeister-Mannschaft von Ex-Bundestrainer Heiner Brand, der für die deutsche Handball-Nationalmannschaft auflief. Insgesamt kommt der gebürtige Oldenburger auf 176 Länderspiele. Der größte Erfolg seiner DHB-Karriere war der Gewinn der Heim-WM 2007, bei der er im Finale gegen Polen (29:24) ab der 35. Minute für den verletzten Henning Fritz im Tor stand und mit seinen Paraden maßgeblichen Anteil am Titelgewinn hatte.

Mit Heiner-Brand-Gedächtnis-Bart: Johannes „Jogi“ Bitter (re.) nach dem WM-Sieg 2007 in Deutschland.
Mit Heiner-Brand-Gedächtnis-Bart: Johannes „Jogi“ Bitter (re.) nach dem WM-Sieg 2007 in Deutschland. © IMAGO / Sabine Lutzmann

Johannes „Jogi“ Bitter: Wegen Corona bei der Handball-EM im DHB-Team eingesprungen

Bei der anschließenden Handball-EM 2008 in Norwegen belegte Bitter mit dem DHB-Team* den vierten Rang. Vor dem EM-Sieg 2016 in Polen war der Norddeutsche vom damaligen Bundestrainer Dagur Sigurdsson nicht nominiert worden. Bei der Handball-EM 2022* sprang er nach dem Corona-Durcheinander mit zahlreichen positiven Tests nun nochmal ein - wohl zum allerletzten Mal. (pm) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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