Gute Unterhaltung beim ersten Derby

Sulzemoos gewinnt erstes Derby

Jetzendorf - Ein Ex-1865er erzielt das entscheidende 2:1 in Jetzendorf.

Ein Derby zum Auftakt der Bezirksliga-Saison 2015/2016: Rund 400 Fans fanden die Idee des BFV gut und strömten ins Lorenz-Wagner-Stadion. Einen fußballerischen Leckerbissen bekamen sie allerdings nicht zu sehen, aber die Akteure sorgten dank intensiver und zuweilen knüppelharter Zweikämpfe dennoch für gute Unterhaltung: „Hoch und Weit“ so schien das Motto in der Anfangsphase. Die Sulzemooser konnten das besser, nicht zuletzt, weil sie mit Thomas Edelmann, Tobias Herrmann und Stefan Frimmer über blitzschnelle Stürmer verfügen.

Zwei Treffer,  ein Tor

Edelmann war es auch, der für den ersten Aufreger sorgte – ein Unterlattenknaller Marke „Wembley“, allerdings war das Leder rund 20 Zentimeter hinter der Jetzendorfer Torlinie (27.). Doch der Schiedsrichter Stefan Rietdorf und seine Assistentin Elke Zanker hatten es anders gesehen. Vier Minuten später machte es Edelmann eindeutiger: Sein Kopfball – nach Wagenpfeil-Flanke und Kopfball-Verlängerung durch René Röhrl – zappelte für alle sichtbar im Netz (0:1, 31.).

 Der Ausgleich

Vor der Pause fast der Ausgleich: Martin Schröder fand jedoch in SVS-Keeper Markus Eisgruber seinen Meister (45.+1). Nach dem Seitenwechsel dominierten eindeutig die Jetzendorfer: Erst wurde Alexander Schäffler vom SVS-Kapitän Matthias Kovacs (der nach fast einjähriger Pause einen soliden Wiedereinstand feierte) gestoppt – die Jetzendorfer forderten lautstark einen Strafstoß (48.). Dann scheiterte Schäffler an Eisgruber (51.) und Max Kreitmair verzog knapp (55.). Ein Tor lag in der Luft – wollte aber einfach nicht fallen. Erst der eingewechselte Tobias Hellfritzsch brach den Bann, nach einem Pass vom gleichfalls frischen David Vohberger (1:1, 81.).

Ex-1865er erzielt das Siegertor

Als sich alle schon mit dem Remis abgefunden hatten, schlug Korbinian Wildgrubers Stunde. Der 1865-Aufstiegsheld, der mit dem Verein von der Bezirks- bis in die Bayernliga marschiert war, kickt in der neuen Saison an der A8. Er inszenierte einen cleveren Doppelpass mit Wagenpfeil und überwand Jetzendorfs Schlussmann Christoph Morber mit einem gefühlvollen Heber (1:2, 88.)

kho

Auch interessant:

Meistgelesen

Kommentare