63. Dachauer Bergkriterium

Ein kräftezehrendes Auf und Ab beim Bergkriterium

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Von den 80 Teilnehmer des Elite-Rennens gingen nur 49 ins Ziel.

Dachau - Berg auf, Berg ab und das selbe immer und immer wieder hieß es für Radrennfahrer des 63. „Dachauer Bergkriterium“ in der Dachauer Altstadt.

Die Sportveranstaltung fand wie jedes Jahr während des Volksfestes am Feiertag statt und war erneut ein großer Erfolg. 80 Radsportgrößen aus ganz Deutschland und Österreich haben sich in Dachau eingefunden, um die Pokale des Eliteklasse-Rennens zu gewinnen, der sportliche Höhepunkt des Tages. Ins Ziel gingen nach Verstößen und Ausreißversuchen nur 49. Auf das Treppchen geschafft haben es hier Martin Boubal vom Veloclub Ratisbona (Regensburg) auf Platz drei, Christian Grasmann vom RSV Irschenberg auf Platz zwei und auf Platz eins Marcel Fischer vom Team Racing Students (Württemberg), der die 44 Runden über die Dachauer Altstadt (insgesamt 60,5 Kilometer) in 1:31:19 schaffte. Der Gewinner der letzten Jahre, Florenz Knauer belegte diesmal Rang sechs.

Vom Kind- bis zum Seniorrennen

Die Zuschauer säumten vor allem beim Anstieg auf Kopfsteinpflaster an der Konrad-Adenauer-Straße den Straßenrand, um die Radsportler anzufeuern. Das Wetter spielte dabei nicht immer mit, so sind die Organisatoren von der Soli Dachau unter erstem Vorstand Wolfgang Moll froh, dass auf dem nassen Asphalt keine Stürze passiert sind. Reibungslos aber nicht weniger spannend liefen auch die anderen vier Rennen ab. Im Rennen eins der Hobby-Jedermann-Klasse war die Dominanz der Lokalmatadore vom vereinseigenen Team „DerFreistaat – Soli Dachau“ unverkennbar. Sie ließen der Konkurrenz, aus Bayern und Hessen keine Chance. Die Plätzen eins bis vier und weitere zwei Platzierungen unter den „top ten“ bestätigen die Mannschaftsleistung. Das Rennen zwei, der Kategorie „Fette Reifen“ (Einsteiger und Kinder ab sechs Jahre) zog die Zuschauer emotional am stärksten in den Bann. Die Zuschauer fieberten mit den Kleinsten bis zum Zielstrich mit. Der für Landshut fahrende Tscheche Petr Cirkl gewann das Rundstreckenrennen der Senioren. Das Jugendrennen (Lizenzfahrer bis 17 Jahre) zog erneut Top-Nachwuchssportler aus ganz Deutschland an. Die „Hoffnung von Morgen“ ist ein Bayer: Felix Wacher (RSV Garching) machte Platz ein. Die komplette Ergebnisliste unter www.soli-dachau.com.

Kreativ behütet

Der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragene Hut-Wettbewerb sorgte für allerlei kreativ behütete Zuschauer. Lena Katharina Öttl, erhielt für ihren weiß-blauen Pappteller mit einem Paar Weißwürsten und Brenzn auf dem Kopf ein Fahrrad von Radsport Jako. Landrat Stefan Löwl, als einziger männlicher Kandidat mit Hut, erhielt einen Sonderpreis. Er trug den Hut passend zum Radsport mit Leuchten und Reflektoren.

red

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