ASV Dachau gegen Töging

Rote Karte bereitet den Sieg

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Wurde in der neunten  Minute von den Füßen geholt und leitete den ASV-Sieg ein: Stefan Hagleitner.

Töging/Dachau  - Die Schlüsselszene der Landesliga-Partie spielte sich schon in der neunten Minute ab:

Dominik Betz hatte sich in der Töginger Hälfte den Ball erkämpft und seinen Kollegen Stefan Hagleitner mit einem perfekten Pass in die Gasse geschickt. Der Ex-Feldmochinger ging auf den Keeper der Innstädter, Welder De Souza Lima, zu. Der Brasilianer wusste sich nur durch ein Foul (außerhalb des Strafraums) zu helfen und durfte danach duschen gehen. „Ein Tor wäre mir lieber gewesen“, kommentierte ASV-Coach Frank Peuker.

Überzahl brachte ASV keinen Vorteil

Er wusste, warum. Denn 80 Minuten Überzahl – das klingt nach einem leichten Spiel. Doch es kam erst einmal anders: Bernhard Waldher erzielte das 1:0 für die Hausherren (16.) - die rund 400 Zuschauer tobten. „Die Kulisse hat unsere jungen Spieler schon beeindruckt“, erklärte Peuker. Trotzdem behielten sie die Nerven. Betz war es, der die dritte Chance der Stadtwälder zum Ausgleich nach einer Vötter-Flanke versenkte (24.) und Hagleitner, der das wichtige zweite Tor vor der Pause erzielte (40.). Schon zuvor hatten Jochen Jaschke (20.) und erneut Betz (25.) die Führung auf dem Fuße.

Sturm auf Tor im Fünf-Minuten-Takt

Nach dem Seitenwechsel wurde die Dominanz der Dachauer schier erdrückend: Praktisch im Fünf-Minuten-Takt zwangen sie den Töginger Ersatztormann Andreas Kronburger zu Großtaten. Ein halbes Dutzend Mal musste er sich mit durchgebrochenen Dachauern duellieren. Schließlich brach ein Verteidiger den Bann: Benjamin Hofmann stieg nach einer Hofer-Ecke von links am höchsten und wuchtete die Kugel per Kopf ins Netz (1:3, 76.). Peuker zeigte sich zufrieden: „Diesen Dreier hatten wir nicht unbedingt auf der Rechnung.“ Der ASV Dachau belegt nun den Mittelfeldplatz sieben mit sieben Zählern Luft zu den Relegationsplätzen nach unten und nach oben.

kho

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